Summa cum laude!

v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin G. Möhrle, Prof. Dr. Jörg Freiling, (beide Universität Bremen), Dr. Heiko Hansen, Prof. Dr. Wolfgang Lukas (Hochschule Bremerhaven), Prof. Dr. Christoph Burmann (Universität Bremen)
v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin G. Möhrle, Prof. Dr. Jörg Freiling, (beide Universität Bremen), Dr. Heiko Hansen, Prof. Dr. Wolfgang Lukas (Hochschule Bremerhaven), Prof. Dr. Christoph Burmann (Universität Bremen)
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Woran liegt es, dass sich junge Dienstleistungsunternehmen am Markt etablieren erfolgreich können? Anhand von wissensintensiven Dienstleistern - also Unternehmen wie beispielsweise Unternehmensberatungen, die vor allem ihr hochspezifisches Wissen dem Markt zur Verfügung stellen - hat Heiko Hansen sich auf die Erfolgsfaktoren dieser Gründungen fokussiert. In der mit summa cum laude abgeschlossenen Promotion hat der Absolvent der Hochschule Bremerhaven seine Problemstellung auf drei Ebenen untersucht.

„Bislang ist dieses Thema noch nicht weit reichend in der Literatur thematisiert worden“, begründet Hansen seine Themenfindung. Darüber hinaus habe er als gelernter Banker den Schulterschluss zwischen dem wissensintensiven Dienstleistungsbereich und dem Gründungsfokus schaffen wollen. In Kooperation mit der Universität Bremen startete Hansen im Jahre 2005 mit seiner Arbeit.

Zunächst stellte er ein theoriegeleitetes Wirkungsmodell zur Erklärung von Gründungserfolg auf. Dabei geht er von der Hypothese aus, dass mit Blick auf den Gründungserfolg vor allem die verfügbaren Ressourcen und Kompetenzen eines jungen wissensintensiven Dienstleisters eine entscheidende Rolle spielen.

Als zweiten Schritt im Bezug auf die Fragestellung „Welche wertschöpfungsbedingten Besonderheiten beeinflussen den Erfolg junger wissensintensiver Dienstleister, und welche Erfolgspotentiale und -faktoren lassen sich hieraus für den Gründungs- und Etablierungsprozess ableiten?“ führte der 35-jährige Experteninterviews. Durch die Gespräche mit acht Unternehmen, darunter auch die Bremerhavener FILAX Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH, i-ventions Softwareentwicklung GmBH und CI-Gate Development&Consulting GmbH, war eine erste empirische Überprüfung möglich.

Schließlich ermittelte Hansen in seiner Arbeit zentrale Faktoren, die für den Erfolg der Gründer ausschlaggebend sein können. Dies ist beispielsweise auf die unternehmerseitige Branchenerfahrung sowie auf die dem Gründer zugänglichen
Netzwerke zurückzuführen

„Möglich war die Bearbeitung nur dank der Unterstützung durch meinen Doktorvater Prof. Dr. Jörg Freiling und meinen Mentor Prof. Dr. Gerhard Feldmeier“, so der Doktorand glücklich. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule Bremerhaven habe Prof. Feldmeier die Türen geöffnet und ihn auf das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP II) für ein Promotionsstipendium aufmerksam gemacht.

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