Zukunftsorientierte Meerestechnologien: IMARE auf der Oceanology 2008 in London

Der Einsatz von innovativen bio-optischen Sensoren zur Messung von biologischen und chemischen Veränderungen in Meer gehört zu einem der Schwerpunkte des Instituts für marine Ressourcen (IMARE), der auf der Oceanology International 2008 in London vorgestellt wird (Foto: O. Zielinski).
Der Einsatz von innovativen bio-optischen Sensoren zur Messung von biologischen und chemischen Veränderungen in Meer gehört zu einem der Schwerpunkte des Instituts für marine Ressourcen (IMARE), der auf der Oceanology International 2008 in London vorgestellt wird (Foto: O. Zielinski).
Quelle: Hochschule Bremerhaven, Prof. Oliver Zielinski

Zukunftsweisende Technologien aus der Meeresforschung präsentiert das Institut für Marine Ressourcen (IMARE) der Hochschule Bremerhaven auf der Fachmesse „Oceanology International 2008“ in London. Vom 11. bis 13. März ist das IMARE, zusammen mit der Bremerhavener Gesellschaft für Investionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS), im German Pavillon auf der weltweit größten Messe für marine Wissenschaften und Technologien zu finden. Insgesamt wird auf der internationalen Ozeanologie-Fachmesse auf dem ExCeL Gelände, Docklands, eine Vielzahl wissenschaftlicher und industrieller Aspekte dargestellt.

Zu den innovativen und umweltschonenden Konzepten und Produkten, die das IMARE auf der Oceanology zeigt, gehört unter anderem die Detektion mariner Gefahrenstoffe mittels neuer Sensortechniken. Des Weiteren wird eine neuartige Kombination aus Hochgeschwindigkeitskamera, Hintergrundbeleuchtung und Bildverarbeitungssoftware vorgestellt, welche beispielsweise Gasaustritte aus den Methanvorkommen der Ozeane messen kann.

Darüber hinaus stellen noch zwei Studierendengruppen des Studienganges Maritime Technologien der Hochschule Bremerhaven ihre Projektergebnisse vor. Dazu gehört eine schwimmende durchsichtige Messplattform, auf der Sensoren zur Messung verschiedener Parameter angebracht werden können, sowie ein mobiles Miniaturlabor zur Messung von Huminstoffen.

Insgesamt nutzt das IMARE Innovationen und Wissen aus verschiedenen Bereichen der Meeresforschung, um daraus Dienstleistungen und Produkte für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche zu entwickeln. Durch die differenzierten Kernkompetenzen in seinen Sektionen deckt das Institut ein breites Spektrum der marinen Forschung ab. Neben der Marinen Physik und Sensorik, der Marinen Aquakultur, sowie der Blauen Bioindustrie, welche Teile ihrer Arbeitsgebiete auf der Messe vorstellen, komplettieren die Sektionen Biodiagnostik und die Marinen Strukturen das IMARE.

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