Ausstellung „Gestrandet“ ab 13. August in der Alten Mensa

Ein Foto aus der Ausstellung "Gestrandet" von Peter Döhle.
Ein Foto aus der Ausstellung "Gestrandet" von Peter Döhle.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Nicht nur Schiffe können stranden - auch Dampfwalzen oder alte Autos rosten am Wegesrand dahin und werden langsam von der Natur zurückerobert. Den ganz besonderen Reiz dieses Schauspiels hat der Grafikdesigner Peter Döhle in einer Fotoserie festgehalten. Am Donnerstag, den 13. August eröffnet Radiomoderatorin Barbara Schulte die Ausstellung "Gestrandet - Am Ende der letzten Fahrt" von Peter Döhle um 19 Uhr in der Alten Mensa der Hochschule Bremerhaven.

Auf dem Peloponnes bekam der Bremer Grafikdesigner sein erstes gestrandetes Schiff vor die Linse. Damals war ihm noch nicht klar, dass daraus einmal eine Serie werden könnte. Doch der auf Grund gelaufene „Dimitrios“ war der Anfang seiner Faszination für gestrandete Schiffe.

Mittlerweile hat er seine Motive ergänzt: Da gibt es eine alte Dampfwalze, die nach vielen Jahrzehnten nützlichen Daseins jetzt auf einer Insel am Wegesrand vor sich hin rostet. Was könnte sie erzählen, aus der Zeit, als sie noch unter Dampf stand. Oder die alten Autos, die am Ende ihrer Laufzeit, abseits der Chaussee gestrandet sind.

Diese vom Zahn der Zeit geprägten Relikte der technischen Vergangenheit haben auf Peter Döhle eine starke visuelle Anziehungskraft ausgeübt. Jetzt, wo sie keiner mehr haben will, sie keinem ursprünglichem Nutzen mehr dienen und als Rostfleck in der Landschaft ihr tristes Dasein fristen, entfalten sie eine Schönheit von ganz besonderem Reiz.

Zu sehen ist die Ausstellung "Gestandet" vom 13. bis 27. August jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr in der Hochschule Bremerhaven "Alte Mensa" (An der Karlstadt 8, 27568 Bremerhaven)
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