fk-wind bei JuniorAkademie in Bad Bederkesa

Anaerometerkalibrierung bei der JuniorAkademie
Anaerometerkalibrierung bei der JuniorAkademie
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Im Mittelpunkt der zweiten niedersächsischen JuniorAkadmie standen im evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa die Themen "Wind und Meer". 60 Teilnehmer konnten sich für eines der Workshopangebote aus den Bereichen Meeresbiologie, Ozeanographie, Tanztheater und Windenergietechnik bewerben. 14 Mädchen und Jungen konnten nach dem Bewerbungsverfahren an dem Workshop Windenergietechnik teilnehmen, das die fk-wind:Institut für Windenergietechnik anbot.

JuniorAkademien sind länderübergreifende Initiativen, die gemeinsam mit den jeweiligen Kultusministerien der Länder von regionalen Bildungsstätten angeboten werden. Das in den Ferien stattfindende außerschulische Angebot soll besonders leistungsfähigen und begabten Schülern der Klassenstufen 7 bis 9 eine Möglichkeit zur Förderung und Unterstützung ihrer Lern- und Leistungsbereitschaft geben. Die Akademien gibt es seit 2003 in Deutschland und werden von Niedersachsen als elften teilnehmendem Bundesland seit 2008 angeboten.

Das Programm der JuniorAkademie in Bad Bederkesa war randvoll gefüllt mit Kursarbeit und übergreifenden Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Musik und Tanz. Doch trotz der intensiven theoretischen und praktischen Arbeit waren bei den jungen „Windenergetikern“ kaum Müdigkeitserscheinungen festzustellen. Mit viel Eifer, Neugier und Selbständigkeit beteiligten sich die Jugendlichen an dem Workshopprogramm. Neben der Besichtigung der historischen Beerster Windmühle und moderner Windturbinen beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit der Entstehung von Energie aus Wind, mit der Funktionsweise einer Windturbine, mit On- und Offshore-Windenergie und der Frage „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“ im Vergleich mit anderen Energieträgern. Große Begeisterung war den Jugendlichen auch beim Bau ihres eigenen Anemometers zur Windgeschwindigkeitsmessung anzusehen. Aufgestellt auf dem Gelände des Bildungszentrums konnten die jungen Leute jeden Morgen die Durchschnittswindgeschwindigkeit ablesen und in ein Excel-Diagramm eintragen. Am Ende durfte jeder sein Anemometer mit nach Hause nehmen.

Die JuniorAkademie hat aber auch den Workshopausrichtern von der fkwind: viel Freude bereitet. Besonders überrascht war das Team über den Wissensdurst und das Durchhaltevermögen der Mädchen und Jungen. „Gerne möchten wir bei der nächsten JuniorAkademie wieder mit dabei sein und ganz im Sinne unseres EU-Projektes POWER cluster Jugendliche für die Natur- und Ingenieurswissenschaften begeistern“, so Uta Kühne, Mitarbeiterin der fk-wind.

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