Hochschule Bremerhaven im Finale des Wettbewerbs „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“

Mit ihrem Antrag „Früh übt sich – Schüler auf experimentellen Spuren des Studiums“ zieht die Hochschule Bremerhaven in die Finalrunde des Wettbewerbs „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" ein. Insgesamt hatten sich 61 Hochschulen in dem Wettbewerb von der Heinz Nixdorf-Stiftung und dem Stifterverband beworben - zwölf davon wählte die Jury aus.

Absolventen der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) werden in Zukunft besonders gefragt sein. Denn trotz Wirtschaftskrise gibt es in Deutschland zahlreiche unbesetzte Stellen im MINT-Bereich. Während der Bedarf langfristig wächst, steigt die Zahl von MINT-Absolventen kaum, ihr Anteil an allen Studienabsolventen hat sogar in den vergangenen Jahren abgenommen. "In zehn Jahren droht in Deutschland eine Fachkräftelücke, die Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen betreffen und deren Entwicklung hemmen wird. Es ist Zeit zu handeln. Die Hochschulen packen das Problem jetzt mit guten Ideen an", meint Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes und Vorsitzender der Auswahljury.

Fünf Fachhochschulen und sieben Universitäten sind aufgefordert, ihre Strategiekonzepte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Hochschulen sollen nachhaltig wirksame Ideen entwickeln, um die Zahl der Studienanfänger zu erhöhen, die Abbruchquoten zu senken und mehr internationale Studierende zu gewinnen. Gefördert werden bis zu sechs Hochschulen mit jeweils maximal 300.000 Euro. Die Förderung erfolgt in den Jahren 2010 und 2011. Am 17. Februar 2010 entscheidet die Jury über die Sieger.

In die Finalrunde ziehen neben der Hochschule Bremerhaven noch ein: Hochschule Coburg, Universität Stuttgart, Hochschule Zittau/Görlitz, Christian-Albrechts Universität zu Kiel, Fachhochschule Düsseldorf, Fachhochschule Gelsenkirchen, Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Berlin, Universität des Saarlandes, ein Gemeinschaftsantrag der Hamburger Hochschulen, Technische Universität München.

„Für uns ist der Einzug ins Finale ein großer Erfolg, da es uns in unserem erfolgreichen Weg und unseren Konzepten zur Stärkung der MINT-Fächer bestätigt“, so Prof. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven.

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