Hochschule Bremerhaven knackt magische Zahlen

Erstsemesterempfang
Erstsemesterempfang

Erwartungsvolle Blicke folgten Prof. Dr. Josef Stockemer, als er die Bühne des Bremerhavener Stadttheaters betrat. Als Rektor der Hochschule Bremerhaven lässt er es sich nicht nehmen, „seine Erstsemester“ persönlich zum Semesterstart zu begrüßen. Doch so viele Neue saßen ihm bislang noch nie gegenüber. Zum ersten Mal verzeichnete die Hochschule am Meer solch einen Ansturm auf die Studienplätze.

902 und 3027 lauten die beiden magischen Zahlen, die die Hochschule Bremerhaven damit erreicht. Nie zuvor gab es so viele Erst- und Neueinschreibungen und nie zuvor waren so viele Studierende immatrikuliert. Zurückzuführen ist dieser unvergleichliche Erfolg unter anderem auf den guten Ruf und das teils einzigartige Studienangebot. So stammen von den 902 Erst- und Neueingeschriebenen rund 52% aus der Region (Bremerhaven, Bremen, Brake, Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck), die andere Hälfte, 42%, dagegen aus dem restlichen Deutschland und der Welt. Diese Verteilung spiegelt sich auch in den hochschulpaktrelevanten Studienplätzen wieder. „Wir freuen uns, dass wir maßgeblich dazu beitragen, dass das Land Bremen die ihr zugewiesene Quote dadurch erfüllen wird“, so Prof. Stockemer.

Am stärksten gefragt unter den angebotenen Studiengängen sind die Bachelorstudiengänge Maritime Technologien (112), Lebensmitteltechnologie/Lebensmittelwirtschaft (111), Transportwesen/Logistik (107). Doch auch die klassischen Ingenieursstudiengänge verzeichnen im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Aufwind: So haben sich beispielsweise im Studiengang Gebäudeenergietechnik 29 neu immatrikuliert, was eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 200% bedeutet. Erfreulich ist zudem der Trend im Masterbereich. So startet der erstmals zum Wintersemester 2009/2010 dank der finanziellen Unterstützung der Firmen Multibrid GmbH, Beluga Shipping GmbH, Germanischer Lloyd sowie der Sparkasse Bremerhaven und der Bremer Landesbank angebotene Masterstudiengang Windenergietechnik mit 18 Studierenden. Ebenso stark nachgefragt sind die Studiengänge Biotechnologie und Logistics Engineering and Management.

„Die in den vergangenen Jahren immer stärkere Nachfrage, die sich in den Bewerberrekorden immer schon ankündigte, zeigt uns, dass wir den richtigen Weg gehen“, so Prof. Stockemer. Dennoch stehe eine schwere Zukunft bevor, so dass angesichts des demographischen Wandels und des Sparzwangs ein weiterer Ausbau eher unwahrscheinlich sei. „Wir konzentrieren uns auf das was eine Fachhochschule ausmacht: die Qualität der Lehre und ein berufsqualifizierendes Studium.“

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