Hochschule Bremerhaven schließt erstes Projekt aus Konjunkturprogramm ab

Neuer Eingang von Haus K
Neuer Eingang von Haus K
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Einladend öffnen sich die neuen gläsernen Schiebetüren zum lichtdurchfluteten Foyer. Mit den Sanierungsmaßnahmen im Haus K hat die Hochschule Bremerhaven zum Semesterstart ihr erstes Bauprojekt, das mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II finanziert wurde, abgeschlossen. Dank einer modernen Wärmeschutzverglasung werden künftig Heizkosten gespart. Zusätzlich ist ein neu gestalteter Eingangsbereich entstanden, der die Glashalle neben dem alten Auswandererhaus (An der Karlstadt 8) weiter aufwertet. Rund 120.000 Euro investierte die Hochschule am Meer für diese Maßnahmen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir so zügig mit den für die Hochschule so wichtigen Baumaßnahmen beginnen konnten, die bisher aus finanziellen Gründen nicht möglich waren", so Hochschulkanzler Karsten Gerlof. Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II sind aus seiner Sicht gerade in der Hochschule Bremerhaven gut investiert, denn die Hochschule ist auch in diesem Semester weiter gewachsen. "Nie zuvor waren so viele Studierende bei uns immatrikuliert. Da ist es umso wichtiger, dass für die Ausbildung der Studierenden und für das studentische Leben an der Hochschule zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung stehen."

Ganz im Interesse der Studierenden sind auch die weiteren Sanierungsprojekte, die derzeit an den Gebäuden der Hochschule Bremerhaven noch laufen. So findet eine umfassende Sanierung von Dach und Fassade an Haus C statt, das zahlreiche Seminarräume und Labore beherbergt. Der 1963 fertig gestellte Bau an der Columbusstraße entsprach nicht mehr den heute gängigen Anforderungen im Bereich der Wärmedämmung. Aus diesem Grund werden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, die Fenster wurden bereits ausgetauscht und die bislang gelben Klinker werden künftig in den roten Farben der übrigen Hochschulgebäude erstrahlen. Durch die Arbeiten erwartet die Hochschule Bremerhaven, dass die Heizkosten für das Haus C sogar um bis zu zweidrittel im Jahr weniger werden könnten. "Für uns in Zeiten knapper Budgets ein ganz wichtiger Faktor, den wir nur dank des Konjunkturpaketes II umsetzen konnten", so Gerlof.

Insgesamt stehen der Hochschule 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket zur Verfügung. 75% der Ausgaben stammen nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz vom Bund.

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