Kooperationsvereinbarung über Segelschulboot „Seeschwalbe“ unterzeichnet

Werner Kinkartz (l.) und Prof. Josef Stockemer (r.) stoßen auf ihre Kooperation an. Mit ihnen freut sich Jochen Charlet, 1. Vorsitzender des Weser Yacht Clubs.
Werner Kinkartz (l.) und Prof. Josef Stockemer (r.) stoßen auf ihre Kooperation an. Mit ihnen freut sich Jochen Charlet, 1. Vorsitzender des Weser Yacht Clubs.

In Zukunft hissen die Hochschule Bremerhaven und das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven (WSA) gemeinsam die Segel. Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Josef Stockemer, und der Leiter des WSA, Baudirektor Werner Kinkartz, unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung über die Nutzung des Segelschulbootes "Seeschwalbe".


„Wir legen besonderen Wert auf unser maritimes Profil. Durch die Kooperation ist es uns möglich, die Bindung zu Meer und Schifffahrt noch weiter zu vertiefen“, erklärte Prof. Stockemer bei der Vertragsunterzeichnung im WSA. Zusammen möchten die „Hochschule am Meer“ und das WSA das verwaltungseigene Segelschulboot der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest für den Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie für die Ausübung des Segelsports nutzen. Beide Einrichtungen beabsichtigen, auf diesem Wege die maritimen Kompetenzen von Studierenden und Beschäftigten zu fördern.

Mit der Kooperationsvereinbarung wird aber nicht nur die Schulung seemännischer Fertigkeiten vorangetrieben. Studierende der Schiffsbetriebstechnik werden darüber hinaus anfallende Wartungsarbeiten an der „Seeschwalbe“ durchführen. Somit sammeln sie wichtige angewandte Erfahrungen für ihr Ingenieurstudium – und minimieren zugleich die Unterhaltslast für das Segelschulboot. Prof. Dr. Roland Behrens, Leiter des Studiengangs Schiffsbetriebstechnik, wird die technische Vorort-Ausbildung an der Seeschwalbe betreuen. Für die nautische Aus- und Weiterbildung an Bord werden die Segelsportbeauftragten der Hochschule, Jörn Böcker und Maren Mahnken, zuständig sein.

Noch verbringt die „Seeschwalbe“ in der Tonnenhalle des WSA ihre wohl verdiente Winterpause. Doch mit Beginn der Saison 2009 wird sie wieder in See stechen – dann auch unter der Flagge der Hochschule.

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