Kooperationsvertrag mit Gymnasium Wesermünde unterzeichnet

v.l.n.r.: Carsten Brokmann, Barbara Werner, Prof. Dr. Josef Stockemer und Stefanie Uhe
v.l.n.r.: Carsten Brokmann, Barbara Werner, Prof. Dr. Josef Stockemer und Stefanie Uhe
Quelle: Hochschule Bremerhaven

"Wir möchten die bereits bestehende Kooperation auf eine feste Basis stellen", so Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Gymnasium Wesermünde. Erstmals schloss die Hochschule Bremerhaven mit einer Schule einen Vertrag, um laufende und neue Projekte für Schüler festzuschreiben. Barbara Werner, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums, und der Rektor der Hochschule besiegelten mit ihrer Unterschrift die künftige Zusammenarbeit.

Mit Leben füllen Stefanie Uhe von der Kontaktstelle Schule-Hochschule der Hochschule Bremerhaven und der Mathematiklehrer Carsten Brokmann die Vertragsinhalte. Beide arbeiten seit einigen Jahren zusammen und entwickeln stets neue Projekte. So forschen die Schüler bereits intensiv zusammen mit dem Informatikstudenten Rainer Thiel an dem Projekt "Web 2.0".

"Web 2.0 ist das in der heutigen Zeit weit verbreitete Mitmachinternet, bei dem sich Interessierte registrieren und in einem Profil persönliche Angaben machen können, um so Freunde und Bekannte über das Internet wieder zu finden.", erklärt Stefanie Uhe. Große Web 2.0 Communitys seien u.a. durch fehlenden Datenschutz in die Kritik geratenen. Durch das dreiphasige Projekt sollen nun Eltern und Schüler auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, die durch die Preisgabe von persönlichen Daten wie z.B. Adressen und Fotos entstehen und eine eigene Schulcommunity-Seite unter Berücksichtigung von Datenschutz programmieren.

Und auch das nächste Projekt steht schon fest: "Robotik in der Informatik". Dabei werden Schüler des Gymnasium Wesermünde in enger Kooperation mit der Hochschule den Roboter "nxt" programmieren. "Wir bereiten unsere Schüler auf das wissenschaftliche Arbeiten vor", so Brokmann. Der Vertrag bildet dabei einen wichtigen Baustein. Insgesamt ist das gemeinsame Ziel der Vertragspartner, die Entscheidungskompetenz der Schüler im Hinblick auf ihre Studien- und Berufswahl zu verbessern, ihr Interesse am naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zu steigern und entsprechende Studien- und Berufsmöglichkeiten erfahrbar und erlebbar zu machen.

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