„Krise als Chance begreifen“ – Internationales Wirtschafts- und Transportforum in Bremerhaven

Beim 22. Internationalen Wirtschafts- und Transportforum wehte in diesem Jahr eine frische Brise um die rauchenden Köpfe: Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für angewandte Wissenschaften (DGAW) fand vom 18. bis 20. März erstmalig in der Seestadt Bremerhaven statt. 300 Teilnehmer - darunter auch viele Studierende aus dem In- und Ausland - waren im Atlantic Hotel Sail City zusammengekommen, um mit Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über das Thema "Europa im Spannungsfeld globaler und regionaler Herausforderungen" zu diskutieren.


In zehn verschiedenen Diskussionsrunden tauschten sich die Experten über die Chancen und Risiken globaler Megatrends wie Klimawandel, Ressourcenverknappung und die Veränderung der Weltbevölkerung aus. „Wir brauchen Lösungsvorschläge für ein nachhaltiges weltwirtschaftliches Wachstum und einen gerechten Wohlstand für alle“ erklärte DGAW-Präsident Prof. Dr. Heinz-Jürgen Scheibe, dem als Initiator der Veranstaltungsreihe zum 22. Mal die wissenschaftliche Leitung oblag.

Wichtiges Credo der „Bremerhavener Botschaft“, in dem die Resolutionen des Kongresses zusammengefasst wurden, ist die Erkenntnis, dass die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise als Chance begriffen werden muss, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Eine besondere Verantwortung wird dabei der Wissenschaft und Wirtschaft in den Industriestaaten zugeschrieben. Mit Besichtigungen lokaler Firmen wie z.B. der Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft, der Bremer Lagerhaus-Gesellschaft oder der Frosta AG endete der Zukunftskongress, der in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, stand.

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