Novum im studium generale: Zivilgesellschaftliches Engagement und Aktionsforschung

Deutschland ist ein reiches Land mit einem Sozialstatt - trotzdem wird der Staat vieler sozialer Probleme nicht Herr. Eine Alternative zu Eingriffen seitens des Staates sind private Initiativen. Das so genannte "Soziale Unternehmertum" schafft nicht primär finanziellen, sondern gesellschaftlichen Wert durch das Lösen spezifischer soziale Probleme. Entsteht vielleicht dort, wo sich der Staat zurückzieht und private Initiativen einspringen, ein ganz neuer Betätigungszweig für qualifizierte Absolventen? Unter dem Titel "Zivilgesellschaftliches Engagement und Aktionsforschung" geht der Kurs des studium generale solchen Überlegungen, Initiativen und entsprechenden Erfahrungen nach.


Das neue Seminar gliedert sich in mehrere Bereiche. In den ersten drei Wochen erhalten die Studierenden eine Einführung in die Theorie der Zivilgesellschaft, in die Methodik der Aktionsforschung und in ein ausgewähltes soziales Problem Bremerhavens - voraussichtlich Kinderarmut. Danach werden in Zusammenarbeit mit externen Partnern zwei kleine Projekte definiert, mit denen die soziale Arbeit der Partner unterstützt werden kann. Die Projektumsetzung erfolgt eigenständig in zwei Teams zusammen mit den Partnern. Aber nicht allein die Projektumsetzung, sondern vor allem die forschende und reflektierende Beschäftigung mit den Projekten, die Auseinandersetzung mit dem sozialen Problem und der rege Austausch mit den Partnern stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Für den Kurs Wirtschaftsethik, der zwei Semesterwochenstunden umfasst, werden im Rahmen des studium generale drei Credit Points vergeben. Weiterführende Informationen befinden sich schon jetzt auf der Homepage der Hochschule im passwortgeschützten Bereich des studium generale. Anmeldungen zu dem Kurs sind ab dem 9. März möglich unter studiumgenerale.hs-bremerhaven.de

Fragen im Vorfeld beantworten gerne Christiane Johannsen (Koordination): studiumgenerale@hs-bremerhaven.de oder Dr. Juliane Riese (Dozentin): juliane.riese@uni-bremen.de

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