Sechs Kindertagesstätten erhalten Qualitätssiegel „Haus der kleinen Forscher“

Stefanie Uhe mit Kindern der ausgezeichneten Kindertagesstätte
Stefanie Uhe mit Kindern der ausgezeichneten Kindertagesstätte
Quelle: Hochschule Bremerhaven

"Kindertagesstätten sind immer gefordert, ein bisschen für Naturwissenschaften zu begeistern", so Melf Grantz. Als Schirmherr des lokalen Netzwerkes ist der Stadtrat besonders stolz darauf, dass sechs Bremerhavener Kindertagesstätten jetzt für ihre engagierte Arbeit von der bundesweiten Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet wurden. Sein besonderer Dank galt aber nicht nur den Erziehern und Kindern, sondern auch den beteiligten Netzwerkpartnern: der Hochschule Bremerhaven, der Phänomenta Bremerhaven e.V., dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, dem Nationalparkhaus Dorum-Neufeld sowie dem städtischen Amt für Jugend, Familie und Frauen.


Seit fast zwei Jahren bilden Stefanie Uhe (Hochschule Bremerhaven), Winfried Hebold-Heitz (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung), Jutta Rothe (Fachberaterin im Amt für Soziales, Familie, Jugend und Frauen im Magistrat der Stadt Bremerhaven) und Werner Köhler (Phänomenta) das Trainerteam der Bildungsinitiative in Bremerhaven. Im Rahmen von Workshops unterstützten sie Erzieher dabei, Kinder bereits im Vorschulalter für naturwissenschaftliche Phänomene zu begeistern.

„In den Kindertagestätten Braunstraße, Dresdner Straße, Julius-Brecht-Straße, Karl-Lübben-Straße, Wurster Straße und Pfiffikus ist es hervorragend gelungen, das Konzept anzuwenden und täglich zu leben“, begründet Rainer Lentz, als Leiter des Qualitätsmanagements der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, die Entscheidung der Auszeichnung. Eine Plakette und eine Urkunde überreichte er den Kindern der jeweiligen Tagesstätte.

Etwa 70 Prozent der Bremerhavener Kindertagesstätten beteiligen sich bereits an der bundesweiten Bildungsinitiative der Helmholtz-Gemeinschaft, Mc Kinsey & Company, Siemens AG und der Dietmar-Hopp-Stiftung. „Unser Ziel sind natürlich 100 Prozent zu erreichen“, hofft Grantz. Nur so könne das Ziel erreicht werden, die frühkindliche Bildung intensiv zu fördern. Wie das im Detail aussehen kann, zeigten die Kinder der ausgezeichneten Kindertagesstätten eindrucksvoll anhand von Strohhalmraketen und Kerzenfahrstühlen. „Die meisten Gegenstände zum Experimentieren, sind in jeder Küche zu finden“, so Uhe. "Wir zeigen den Erziehern und Fachkräften, was sie damit machen können."

Wie wichtig die Initiative, die auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, für die Hochschule Bremerhaven ist, spiegelt sich nicht nur in der aktiven Beteiligung von Uhe wieder: Der Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. unterstützt das Projekt finanziell. „Wir freuen uns, wenn wir auf diese Weise eine Beitrag leisten können, Kinder schon früh bereits für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern“, so Prof. Dr. Ulrich Sander, 1. Vorsitzender des Fördervereins.

Wer Fragen zum „Haus der kleinen Forscher“ hat oder sich als Kindertagesstätte noch beteiligen möchte, kann sich per Email an den Netzwerkkoordinator Werner Köhler wenden:
werner.koehler-bx@web.de

Weitere Informationen unter www.haus-der-kleinen-forscher.de

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