Symposium „Fortschritte der Lebensmitteltechnologie“ erfolgreich

Prof. Dr. Josef Stockemer, Ralf Nagel, Prof. Dr. Klaus Lösche und Prof. Dr. Herbert J. Buckenhüskes
Prof. Dr. Josef Stockemer, Ralf Nagel, Prof. Dr. Klaus Lösche und Prof. Dr. Herbert J. Buckenhüskes
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Qualitätssicherung, Produktentwicklung, Ressourcenmanagement und Innovationsbereitschaft sind die Säulen, auf denen die Wirtschaftlichkeit von Lebensmittelproduzenten begründet ist. Wie groß die Bandbreite neuer technologischer und marktspezifischer Entwicklungen ist, zeigte das Symposium "Fortschritte in der Lebensmitteltechnologie". Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Instituts für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik (BILB) lud die Hochschule Bremerhaven zusammen mit dem Technologie-Transfer Zentrum Bremerhaven, der Gesellschaft Deutscher Lebensmitteltechnologen e.V. und der Vereinigung Deutscher Backtechnik nationale und internationale Experten ein.

„Wir freuen uns, Wegbereiter entscheidender Fortschritte in Bremerhaven zusammenzuführen und neue Wege aufzuführen“, resümiert Prof. Dr. Klaus Lösche, Institutsleiter des BILB, die Veranstaltung. Wie bedeutend das Institut für die Region und die weltweite Forschung ist, hob auch Oberbürgermeister Jörg Schulz in seinem Grußwort hervor. Ralf Nagel, Senator für Wirtschaft und Häfen des Landes Bremen, ließ in seiner Rede am Abend die Bedeutung des Standortes für den Industriezweig Revue passieren.

Während des zweitägigen Kongresses im Forum Fischbahnhof in Bremerhaven, an dem mehr als 200 Entscheider aus Industrie, Handel und Catering, sowie Experten aus der Forschung, Lehrende und Studierende teilnahmen, standen die Themenblöcke „Biotechnologie“, „Ingredienzien und Produktentwicklung“, Themenübergreifendes“, „Verfahrenstechnik“ und „Bäckereitechnologie“ im Mittelpunkt. Insgesamt präsentierte die Branche Verfahrensneuheiten, die ihre Feuertaufe bestanden haben, darunter die gezielte Senkung des glykämischen Indexes oder neue Kühlverfahren für einen längeren Frischeeffekt.

Eine Brücke zur praktischen Anwendung schlug die optionale Besichtigung der Anlagen und Versuchsaufbauten im nahe gelegenen Institut. „Eine Gelegenheit, um Ziele für die nächsten Jahre festzusetzen und der Industrie die Bandbreite aktueller Entwicklungen nahe zu bringen. Internationale Referenten aus Industrie und Forschung schlugen den Bogen über Qualität und Sicherheit, Schonende Verarbeitung, Intelligentes Energiemanagement, Sensorik, Marketing und Rechtliche Grundlagen. „Das Symposium zeigt kurze Wege von der Problemstellung zur Lösung auf, indem die Bedeutung der lebensmitteltechnologischen Forschung in der und speziell auch für die norddeutsche Region und die dort beheimatete Lebensmittelindustrie in verschiedenen Vorträgen zum Ausdruck kommt. Nur wer weiß, welche sich dort auftun, kann sie auch nutzen“, argumentiert GDL-Präsident Prof. Dr. Herbert J. Buckenhüskes.

Somit bot das Symposium eine gute Plattform, die „Zukunft der Ernährung“ aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, harte und weiche Faktoren zusammenzuführen und im Austausch mit Experten neue Möglichkeiten ins Visier zu nehmen.

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