„TENS“ – Studierende der Hochschule Bremerhaven zeigen ihren tabulosen Spielfilm

Plakat TENS
Plakat TENS

Gefangen in einer Spirale aus Hoffnungslosigkeit, Frustration und Abhängigkeit vegetiert er vor sich hin. Seitdem er Liebe, Job und Freunde verloren hat, gibt es nur noch einen rauscherzeugenden Stoff, der seine zähen Schmerzen lindern kann: elektrischen Strom.
Das tragische Leben dieser namenlosen Hauptfigur aus dem Spielfilm „TENS“ ist am Donnerstag, den 15. Oktober auf großer Leinwand zu sehen. Um 19 Uhr wird der Kurzfilm, den zwölf Studierende der Hochschule Bremerhaven in Eigenregie produziert haben, im Hörsaal S 207 gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Entstanden im Rahmen eines zweisemestrigen Projekts bricht der Streifen mit sämtlichen Konventionen und Tabus. Acht volle Drehtage und 500 Stunden Nachbearbeitung haben die Studierenden des Bachelorstudiengangs Medieninformatik in ihre eigene Filmproduktion gesteckt. Der Kulissenbau im Hotel Metropol und auf dem Gelände der Bremer Vulkan-Werft war nur eine von vielen Herausforderungen, die die studentische Filmcrew während der Dreharbeiten professionell meisterte. Herausgekommen sind außergewöhnliche 25 Minuten, die sich mit Plot und Bildern jenseits des Mainstreams bewegen - und absolute Hochspannung versprechen. Der Titel „TENS“ steht für „Transkutane elektrische Nervenstimulation“, eine in der Wissenschaft kontrovers diskutierte elektromedizinische Reizstromtherapie.

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