Absolvent ausgezeichnet vom Verein zur Förderung der Betriebs- und Versorgungstechnik an der Hochschule Bremerhaven

Prof. Dr. Thomas Juch, Horst Kleinert, Stefan Hoppe und Prof. Dr. Peter Ritzenhoff
Prof. Dr. Thomas Juch, Horst Kleinert, Stefan Hoppe und Prof. Dr. Peter Ritzenhoff
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Erstmals zeichnete der „Verein zur Förderung der Betriebs- und Versorgungstechnik an der Hochschule Bremerhaven“ den besten Absolventen auf dem Gebiet der Betriebs- und Versorgungstechnik aus. Stefan Hoppe erhielt für seine überragenden Studienleistungen einen Literaturgutschein in Höhe von 100 Euro. „Wir freuen uns, dass wir seitens des Vereins junge Nachwuchsingenieure unterstützen und deren herausragenden Abschluss würdigen können“, so Horst Kleinert, stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Betriebs- und Versorgungstechnik.

Ziel des Vereins zur Förderung der Betriebs- und Versorgungstechnik an der Hochschule Bremerhaven ist u.a. die Verzahnung von Ausbildung, Forschung und Praxis zu intensivieren sowie den Informationsaustausch zwischen Ehemaligen, Studierenden und Partnern in der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern. Um dies zu erreichen, bietet der Verein regelmäßig Vorträge sowie Veranstaltungen an und bezieht Ehemalige in das Studium ein.

Hoppe hat nach seiner Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer sein Fachabitur nachgeholt. Anschließend studierte er den Studiengang Versorgungs- und Anlagenbetriebstechnik mit dem Schwerpunkt Technische Gebäudeausrüstung an der Hochschule Bremerhaven. In seiner Diplomarbeit „Energetische Analyse von Gebäuden anhand diverser gesetzlicher Vorgaben und Zertifizierungen“ prüfte er, ob die gesetzlichen Vorgaben, wie beispielsweise die Energieeinsparverordnung und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz genügen, um ein Gebäude nach den primärenergetischen Zielwerten der Gebäudezertifizierungsprogramme aus Großbritannien (BRE’s Environmetal Assessment Method-System, kurz BREEAM), den U.S.A. (Leadership in Environmental & Energy Design, kurz LEED) und Deutschland (Deutsches Gütesiegel für nachhaltiges Bauen, kurz DGNB) zu errichten. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Thomas Juch und Dipl.-Ing. Jörg Strömmer vom Ingenieurbüro emutec, wurde der Vergleich an einem geplanten Bürogebäude-Neubau durchgeführt.

„Als Ergebnis der Diplomarbeit hat sich herausgestellt, dass die gesetzlichen Anforderungen in Deutschland genügen, um die primärenergetischen Zielwerte einzuhalten“, so Hoppe. Um die Anforderungen des DGNB einzuhalten, müssten jedoch sehr viel weitreichendere Maßnahmen sowohl an der Technik als auch am Baukörper getroffen werden. Nach seinem Abschluss im September 2009 erhielt Hoppe direkt einen Job als Planungsingenieur in einem Bremer Ingenieurbüro für Technische Gebäudeausrüstung.

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