Bremerhaven wählt Hein Mück zum Stadtmaskottchen – Erste Figuren bereits verkauft

Präsentieren ihren Hein Mück (v.l.n.r.): Franca Leonie Liss, Svenja Pfeiffer, Marie Pigors und Projektmanagerin Julia Schneeberger.
Präsentieren ihren Hein Mück (v.l.n.r.): Franca Leonie Liss, Svenja Pfeiffer, Marie Pigors und Projektmanagerin Julia Schneeberger.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Er hat ein Akkordeon, eine Pudelmütze und viele Fans: Hein Mück ist von den Bremerhavenern zum offiziellen Stadtmaskottchen gewählt worden. Bei einer stadtweiten Umfrage, die vier Studentinnen der Hochschule Bremerhaven initiierten, hat sich der legendäre Seemann gegen den Pinguin Kralli, einen Eisbären und einen Auswanderer durchgesetzt. Unter den gespannten Blicken zahlreicher Zuschauer enthüllte Oberbürgermeister Jörg Schulz den Prototyp einer Mück-Figur in der Alten Mensa der Hochschule Bremerhaven.

„Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, dass er das Rennen macht. Ich dachte, die Jüngeren kennen den gar nicht“, so der Oberbürgermeister, der das Projekt „Kunstparade“ als Schirmherr unterstützt. Doch mit 40 Prozent der Stimmen lag der fröhliche Seemann deutlich vorn. Die 1,60 m große Mück-Figur, die von der Dorumer Künstlerin Sybille Harder gestaltet wurde, wird nun in Fiberglas gegossen und als unbemalter Rohling zum Kauf angeboten. Firmen, Vereine oder Privatpersonen können ihre eigene Figur erwerben, individuell gestalten und im heimischen Garten, vor ihrem Geschäft oder irgendwo anders im Stadtgebiet aufstellen. Der Reinerlös geht an das Projekt „Familie im Stadtteil“ des Vereins Jugendhilfe Bremerhaven. Sieben Interessenten haben sich bereits in die Bestellliste eingetragen. „Das ist eine tolle Resonanz“, freut sich Marie Pigors von der Projektgruppe „Kunstparade“.

Mit dem Stadtmaskottchen möchten die Studentinnen des Studiengangs International Cruise Industry Management, die die „Kunstparade“ unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Milde ins Leben gerufen haben, das Stadtbild verschönern, mehr Touristen anlocken und den Bremerhavenern eine Identifikationsfigur geben. „Wir werden Hein Mück in die Moderne tragen“, verspricht Projektmanagerin Julia Schneeberger. Das freut auch den Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Josef Stockemer: „Die Studentinnen haben hier viel Interesse und Einsatz für Bremerhaven gezeigt. Sie sitzen nicht im Elfenbeinturm, sie gehen vor die Tür und engagieren sich. Das macht mich stolz.“

Für alle, die sich mit einer eigenen Mück-Figur ebenfalls für die Seestadt engagieren möchte, gibt es das Bestellformular hier zum Download:

Weitere Fragen beantwortet die Projektgruppe per Mail:
kunstparade@hs-bremerhaven.de .

Zugehörige Dokumente

Zurück zur Übersicht