Coach your life – Start des Qualifizierungskurses „Peer Coaching“ an der Hochschule Bremerhaven

16 Studierende lassen sich zu professionellen Peer Coaches ausbilden
16 Studierende lassen sich zu professionellen Peer Coaches ausbilden
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Die besten Berater sind oft die, die die Probleme ihrer Klienten aus eigener Erfahrung kennen. Das gilt auch unter Studierenden: Bei Lernschwierigkeiten, Prüfungsängsten und Selbstzweifeln sind es häufig Kommilitonen, die die richtigen Denkanstöße geben. Genau hier setzt das neue Projekt „Peer Coaching“ an, das zum Sommersemester 2010 an der Hochschule Bremerhaven begonnen hat. Im Rahmen des studium generale lassen sich derzeit 16 Studierende zu professionellen Peer Coaches ausbilden.

Unter der Leitung der Trainerin Teresa Schwertl von der Schwertl&Partner Beratergruppe in Frankfurt erwerben die Kursteilnehmer die Kompetenzen, die sie benötigen, um andere Studierende gezielt coachen zu können. Das heißt: Sie lernen, bei ihren Klienten eine Selbstreflexion herbeizuführen, die diese dazu befähigt, Probleme zu erkennen und zu lösen. Neben Theorieeinheiten rund um Kommunikation und den systemischen Beratungsansatz stehen viele Rollenspiele und Übungen auf dem Stundenplan. „Die Studierenden wirken sehr interessiert und aufgeschlossen“, so Trainerin Teresa Schwertl. „Gerade bei den Rollenspielen ist eine gute Atmosphäre und ein respektvoller Umgang untereinander wichtig. Das scheint in der Gruppe stark vorhanden zu sein.“ Insgesamt ist die Coaching-Ausbildung auf zwei Semester angelegt. Dabei erwerben die Studierenden auch wichtige Fähigkeiten für das Berufsleben – so zum Beispiel auf den Gebieten Kommunikation, Prozessgestaltung und Selbstreflexion.

„Das Peer Coaching an der Hochschule bietet einen doppelten Nutzen“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Lukas, der das Konzept gemeinsam mit der Masterstudentin Dana Kübber entwickelt hat. „Zum einen für die studentischen Coaches, die sowohl eine Basisqualifizierung als auch eine praktische Anwendungserfahrung vorweisen können und zum anderen für die Hochschule und die Studierenden, die von dem zusätzlichen Beratungsangebot profitieren." Bereits im Sommersemester 2011 sollen die ersten Peer Coaches ihre Arbeit aufnehmen. Eine studentische Projektgruppe entwickelt zurzeit eine Internetplattform, die es potentiellen Klienten dann ermöglicht, mit den Coaches in Kontakt zu treten.

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