Hein Mück – erste Symbolfigur steht an der Hochschule Bremerhaven

Prof. Dr. Josef Stockemer enthüllt Hein Mück - die Studentinnen Sarah Pietsch, Mareike Inselmann und Julia Schumann stoßen zusammen mit Prof. Dr. Petra Milde an
Prof. Dr. Josef Stockemer enthüllt Hein Mück - die Studentinnen Sarah Pietsch, Mareike Inselmann und Julia Schumann stoßen zusammen mit Prof. Dr. Petra Milde an
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Sein Blick in Richtung Seestadt, seine Füße auf den Stufen vor der Hochschule Bremerhaven fest verankert. Hein Mück – die neue Symbolfigur der Seestadt – hat vor dem Gebäude S (An der Karlstadt 8 in Bremerhaven) seinen Standort eingenommen. Im feierlichen Rahmen und unter den gespannten Augen von zahlreichen neugierigen Gästen enthüllte Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven, den rund 1,60 Meter großen Ziehharmonikaspieler. Damit ziert das erste von bislang insgesamt 14 verkauften Stadtmaskottchen nunmehr das Stadtbild.

Zu ihrem Werbeträger gemacht, haben die Bürger Bremerhavens Hein Mück selber. In einer Umfrage, die vier Studentinnen des Studiengangs International Cruise Industry Management der Hochschule Bremerhaven im Frühjahr durchführten, setzte sich der Seemann mit Akkordeon und Pudelmütze gegen den Pinguin Kralli, einen Eisbären und einen Auswanderer mit 40 Prozent der Stimmen durch. Julia Schneeberger, Marie Pigors, Svenja Pfeiffer und Franca Leonie Liss initiierten die „Kunstparade“, um Bremerhaven wieder eine Identifikationsfigur zu geben, wie es andere Großstädte – München mit dem Löwen oder Berlin mit dem Bären – längst haben. Sybille Harder gab Hein Mück anschließend eine Form. Die Dorumer Künstlerin entwarf den unbemalten Rohling

Seine ganz persönliche Hochschulnote erhielt der erste Hein Mück erst durch den individuellen Anstrich. Unter dem Motto „Dein Wort für Hein Mück“ hatten die Studentinnen Sarah Pietsch, Mareike Inselmann und Julia Schumann, ebenfalls Studierende des Studiengangs Cruise Industry Management, Mitarbeiter und Studierende aufgerufen, mit einem studiengangbezogenen Begriff am Aussehen der Stadtfigur mitzuwirken. Künstlerin Conny Wischhusen arbeitete diese Worte bei der Gestaltung des Seemannes kreativ mit ein, so zieren nicht nur die blauen Beine ein Wortspiel, sondern auf seiner Zierharmonika tanzen die Kürzel aller Studiengänge. Ab sofort ziert die Figur, die von den Elbe-Weser-Werkstätten produziert worden war, den Eingang des Hauses S der Hochschule Bremerhaven.

Doch Hein Mück vor der Hochschule Bremerhaven soll nicht der einzige in Bremerhaven bleiben. Insgesamt 14 Fiberglasfiguren sind bereits verkauft und werden in den kommenden Wochen aufgestellt. Weitere sollen folgen – denn Jeder, ob Firma, Verein oder Privatperson, kann weiterhin eine eigene Figur erwerben, individuell gestalten und im heimischen Garten, vor dem Geschäft oder irgendwo anders im Stadtgebiet aufstellen. Kostenfaktor: 998 Euro. Der Reinerlös geht an das Projekt „Familie im Stadtteil“ des Vereins Jugendhilfe Bremerhaven.

Weitere Informationen gibt es ausschließlich bei der Projektgruppe „Kunstparade“ unter kunstparade@hs-bremerhaven.de.

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