Hochschule Bremerhaven präsentiert sich mit fk-wind: auf der EXPO in Shanghai

Mit dieser Faltkarte können die EXPO-Besucher eine Windenergieanlage nachbauen.
Mit dieser Faltkarte können die EXPO-Besucher eine Windenergieanlage nachbauen.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Eine steife Brise aus Nordwest weht bald auch in Fernost: Die fk-wind: Institut für Windenergie der Hochschule Bremerhaven stellt vom 1. Mai bis 31. Oktober auf der EXPO in Shanghai aus. Mit dem 2,23 Meter hohen und 22 Kilogramm schweren Modell einer Offshore-Windenergieanlage zeigt die fk-wind: dem internationalen Millionenpublikum in China, welch innovativen Ideen und Systeme aus ihrer Forschung hervorgehen. Zu der bisher größten Weltausstellung werden ca. 70 Millionen Besucher erwartet, 240 Länder und Organisationen sind als Teilnehmer registriert.

Der Auftritt der Hochschule Bremerhaven ist Teil des Standes des Landes Bremen und der Region Nordwest. Unter dem Motto „Sharing a Vision“ präsentiert Bremen in fünf Teilbereichen Best-Practice-Beispiele, darunter auch die „City of Science“, in der wissenschaftliche Institutionen ihre Forschung zeigen. Insgesamt sind in der Urban Best Practices Area rund 50 Städte mit konkreten Projekten vertreten, die einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung liefern.

Ein Schwerpunkt des Bremer Auftritts ist das Thema Offshore-Windenergie. Deshalb wird die Hochschule Bremerhaven durch die fk-wind: vertreten. Das Institut betreibt angewandte Forschung unter dem Motto „Die Windenergieanlage als Ganzes verstehen“ und hat maßgeblichen Anteil daran, dass das Land Bremen sich bundesweit zum wichtigsten Forschungs- und Industriestandort für die Windenergie entwickelt hat. Auf der EXPO gibt die fk-wind: den Besuchern einen konkreten Einblick in ihre Arbeit. Geschützt durch einen Plexiglasaufbau können sie die Konstruktion einer kompletten Offshore-Windenergieanlage und deren Verankerung im Meeresboden bestaunen. Sponsor des hochwertigen Modells ist die Firma AREVA Multibrid GmbH, die die Hochschule Bremerhaven auch bei der Einrichtung des Masterstudiengangs Windenergietechnik in Form einer Stiftungsprofessur unterstützt. Auf den 500 Quadratmetern, die der Bremer Stand insgesamt umfasst, ist das Exponat bestens positioniert: Es steht direkt an der „Visitor Fast Lane“ und wird damit auch den eiligen Messebesuchern nicht entgehen. „Es freut mich, dass wir mit der Windenergie einen Kernbereich unserer Forschung und Lehre in Shanghai vorstellen können“, so Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven.

Eine Broschüre sowie eine Bastelkarte zur Erstellung einer Windkraftanlage aus Pappe geben weitere Informationen über das Exponat und die Hochschule Bremerhaven. Ein zusätzlicher Blickfang ist der Imagefilm, der momentan von einer studentischen Projektgruppe der Hochschule gedreht wird. Die Bilder, die die Studierenden der Digitalen Medien in Laboren, Instituten und Hörsälen einfangen, lassen die Hochschule Bremerhaven ab dem 1. Mai auch am anderen Ende der Welt lebendig werden.

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