Hochschule Bremerhaven schreibt ersten Studenten fürs Wintersemester ein

Martin Walaszkowski
Martin Walaszkowski
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Seine Erstsemesterbegrüßung findet zwar erst in einem halben Jahr statt, doch Martin Walaszkowski hat sich den 4. Oktober schon jetzt rot im Kalender angestrichen. Denn: Er ist bereits für das Wintersemester 2010/2011 an der Hochschule Bremerhaven eingeschrieben - 1. Fachsemester, Bachelor Informatik. Damit bricht der 27-jährige Bremerhavener alle Rekorde. So früh war vor ihm noch keiner. „Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann ziehe ich das sofort durch“, sagt er über sich selbst.

Möglich wurde seine Blitz-Immatrikulation dadurch, dass es sich bei Informatik um einen zulassungsfreien Studiengang handelt. Für diese Studiengänge hat die Hochschule Bremerhaven ein verkürztes Zulassungsverfahren eingeführt. „Wer die Bewerbungsunterlagen für einen Studiengang, der nicht mit einem numerus clausus belegt ist, vollständig einreicht, bekommt direkt eine Zulassung“, erklärt Martina Peters, Leiterin des Immatrikulations- und Prüfungsamtes. Früher wurde zunächst die Eingangsbestätigung versandt, später die Zulassung. Mit dem verkürzten Verfahren spart die Hochschule nicht nur einen Schritt, sie schafft auch Sicherheiten. „Die Bewerber wissen dann sehr schnell, dass wir ihnen einen Studienplatz zur Verfügung stellen.“

Martin Walaszkowski war selbst ganz baff als er die Zulassung aus dem Briefkasten fischte. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht.“ Am 10. März ging seine Bewerbung im Immatrikulations- und Prüfungsamt ein, eine Woche später hielt er den positiven Bescheid in den Händen. Damit war für den gelernten Steuerfachangestellten sofort alles klar: „Die Informatik hat hier einen sehr guten Ruf, ich wohne nur fünf Minuten vom Campus entfernt. Da musste ich nicht überlegen.“ Ruckzuck füllte er den Überweisungsträger aus und zahlte die Semestergebühr. Martin Walaszkowski ist niemand, der lange grübelt.

160 Bewerbungen sind bis dato im Prüfungsamt eingegangen, ca. 40 Zulassungen verschickt worden. Die zweite Ladung wandert nächste Woche in die Post. „Erst mit der Zahlung der Semestergebühr nehmen wir die Einschreibung vor“, betont Martina Peters. „Weiterhin müssen noch die Zulassungsunterlagen, wie zum Beispiel der Nachweis der Versicherungspflicht, vorliegen.“ Was das angeht, hat Martin Walaszkowski mit seinem Tempo alle anderen abgehängt, seine Unterlagen sind komplett.

Der begeisterte Hobbyfußballer geht gern auf Nummer sicher, das Informatikstudium möchte er möglichst gut abschließen. „Als Kind hab ich immer davon geträumt, mit meinem Namen im Abspann eines Videospiels aufzutauchen“, erzählt er. „Es wäre toll, wenn ich nach dem Studium tatsächlich Spiele programmieren könnte.“ Martin Walaszkowski wirkt so, als hätte er genug Schwung und Energie, um seine Ziele zu erreichen. Bis Ende September arbeitet er noch halbtags in seinem Job als Steuerfachangestellter, nebenbei will er zur Vorbereitung schon einmal seine alten Mathebücher wälzen. Denn das, was der frischgebackene Student bei seinem Fachabitur im Jahr 2003 über Formeln und Funktionen wusste, muss er jetzt wieder ausbuddeln. „Mathe war zwar mein Leistungskurs, aber es ist doch lange her.“

Alle, die ihre Hochschulreife wie Martin vor dem 15. Januar 2010 erworben haben, können sich noch bis zum 31. Mai für ein Studium an der Hochschule Bremerhaven bewerben. Für diejenigen, die ihr Abitur nach dem Stichtag gemacht haben, endet die Bewerbungsfrist am 15. Juli. An diesem Tag können Kurzentschlossene ihre Unterlagen auch noch um „fünf vor zwölf“ abgeben, denn die Hochschule veranstaltet bereits zum dritten Mal die „Lange Nacht der Bewerbung“. Das Immatrikulations- und Prüfungsamt in Haus V bleibt bis Mitternacht geöffnet.

Mehr Informationen über Studium und Bewerbung an der Hochschule Bremerhaven gibt es unter: www.hs-bremerhaven.de.

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