Spektakuläre Höhenansicht – Hochschule Bremerhaven zeigt Windradpanorama auf der EXPO

Flügel im Wind - ein Windrad der Firma AREVA Multibrid in Bremerhaven Speckenbüttel.
Flügel im Wind - ein Windrad der Firma AREVA Multibrid in Bremerhaven Speckenbüttel.
Quelle: AIRpics

Wer die Aussicht auf dem Dach einer Windenergieanlage erleben möchte, der muss nicht unbedingt in schwindelerregende Höhen klettern: Die Hochschule Bremerhaven hat jetzt ein interaktives 360°-Panorama von einer Windenergieanlage in Speckenbüttel erstellen lassen. Mit ein paar Mausklicks kann man sich auf die Gondel schwingen und Windräder, Container und Hafen aus einer ganz besonderen Perspektive betrachten. Präsentiert wird die Höhenansicht auf der EXPO 2010 in Shanghai, bei der die Hochschule Bremerhaven vom 1. Mai bis 31. Oktober durch die fk-wind:Institut für Windenergie vertreten wird. Schon jetzt ist das Panorama online abrufbar unter www.airpics.org/-news-bei-airpics/airpics-unlimited---panoramaprojekt-fuer-die-expo.html.

Umgesetzt wurde das Projekt von der Firma AIRpics, die sich auf Luft- und Panoramafotografie spezialisiert hat. In 102 Metern Höhe realisierten die Fotografen eine einzigartige Bilderserie. „Das war wirklich ein nicht ganz alltäglicher Auftrag. Aber wir haben es geschafft, trotz widriger Windverhältnisse hochwertiges Bildmaterial zu erzeugen“, sagte AIRpics-Mitbegründer Lars Pittwald. Unterstützung bekamen er und seine Kollegen von der Firma AREVA Multibrid GmbH. Der Windenergieanlagenhersteller stellte für die Aufnahmen eine seiner Anlagen zur Verfügung und ermöglichte die Durchführung. So stoppten die Servicetechniker das Windrad und brachten die Flügel in eine Position, die störenden Schattenwurf verhinderte.

AREVA Multibrid unterstützt den EXPO-Auftritt der Hochschule Bremerhaven darüber hinaus durch die Finanzierung des Hauptexponats. Neben dem 360°-Panorama wird ein 2,23 Meter hohes Modell einer Windenergieanlage die Bremerhavener Windkraft in Shanghai sichtbar machen. Unter dem Motto „Sharing a Vision“ präsentieren Bremen und der Nordwesten dem Messepublikum Best-Practice-Beispiele, darunter auch die „City of Science“, in der wissenschaftliche Institutionen ihre Forschung zeigen. Mit dem Rundumblick können die Messebesucher in Shanghai die Arbeit der fk-wind: aus einer weiteren Perspektive kennenlernen. Damit sind sie natürlich nicht die einzigen, auch die Studierenden werden von dem Panorama profitieren. „Es ist wirklich toll geworden“, freut sich Prof. Henry Seifert, Leiter der fk-wind:. „Ich werde es auf jeden Fall in meinen Vorlesungen einsetzen."

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