Studierende beraten Studierende - Peer Coaching startet im Sommersemester

Spitzensportler sind nicht die einzigen, die einen guten Coach brauchen. Um wachsende berufliche und soziale Anforderungen erfolgreich zu meistern, setzen heutzutage immer mehr Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen auf persönliches Coaching. Auch die Hochschule Bremerhaven: Zum Sommersemester 2010 starten die Qualifizierungskurse für das so genannte Peer-Coaching. Im Rahmen dieses Programms können Studierende sich nicht nur coachen lassen, sondern auch selbst zum Peer-Coach werden.

Eine Beratung in Form von Coaching ist darauf angelegt, beim Klienten eine Selbstreflexion herbeizuführen, die ihn wiederum dazu befähigt, Probleme zu erkennen und zu lösen. Als persönliche Coaches können Studierende höherer Semester ihren Kommilitonen beispielsweise dabei helfen, den Alltag zu bewältigen, Prüfungsängste abzubauen und Ziele zu definieren. Praktische Studienerfahrung allein reicht natürlich nicht, um als Peer-Coach tätig zu werden. Wer sich dafür interessiert, kann die entsprechenden Qualifikationen im Rahmen des studium generale erwerben. Im Sommersemester startet der Grundkurs für Studierende des 2. Semesters, im Wintersemester folgt der Aufbaukurs. Durchgeführt wird der Kurs von Trainerin Teresa Schwertl von der Schwertl&Partner Beratergruppe Frankfurt. Ab dem 4. Semester können die Studierenden dann praktische Erfahrungen als Coaches sammeln – und sich damit auch für spätere Führungstätigkeiten qualifizieren.

Entwickelt wurde das Peer-Coaching-Konzept von der Studentin Dana Kübber und Prof. Dr. Wolfgang Lukas. Dana Kübber studiert an der Hochschule Bremerhaven im Masterstudiengang „Change Management in
KMUs“ und hat selbst eine Coaching-Ausbildung. Das Konzept erarbeitete sie in der Lehrveranstaltung „Training/Coaching“.

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