Vier Absolventen der Hochschule Bremerhaven mit dem Förderpreis ausgezeichnet

Förderpreisträger 2009 (v.l.n.r.): Nina Radtke, Claudia Wiedenroth, Heike Gruber und Andreas Kulakowski
Förderpreisträger 2009 (v.l.n.r.): Nina Radtke, Claudia Wiedenroth, Heike Gruber und Andreas Kulakowski
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Bei der diesjährigen Vergabe des Förderpreises 2009 zeichnete der Verein zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. vier Absolventen für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen aus. Unter den Preisträgern waren zwei Abschlussarbeiten, die innerhalb der Kooperation der Hochschule Bremerhaven mit dem Alfred-Wegener-Institut und dem IMARE entstanden sind. Der Preis, den der Förderverein alljährlich vergibt, ist insgesamt mit 3.000 Euro dotiert. Sechzehn Absolventen hatten sich um die Auszeichnung beworben.

Unter den Bachelorarbeiten wurde die von Andreas Kulakowski ausgewählt. Für seine Abschlussarbeit „Integration eines Mikroalgenreaktors zum Nährstoff-Recycling in eine marine Kreislaufanlage zur Produktion von Wolfsbarsch“ hat der Absolvent der Maritimen Technologien mit dem Schwerpunkt Marine Biotechnologie den 1. Preis bekommen. In der von Kooperationsprofessor Bela Buck, Dr. Adrian Bischoff und Dr. Bert Wecker betreuten Arbeit zeigt der Absolvent, wie sich ein Mikroalgenreaktor zum Nährstoff-Recycling in eine Zuchtanlage für Wolfsbarsche integrieren lässt. Insgesamt 1.000 Euro Preisgeld erhielt er für seine wissenschaftlichen Ausführungen.

Bei den Master- und Diplomarbeiten haben in diesem Jahr die Frauen die Nase vorn. Claudia Wiedenroth, die ihr Diplom in der Lebensmitteltechnologie erhielt, überzeugte die Jury mit ihren Ausführungen zur „Evaluierung möglicher Methoden für die Quantifizierung phenolischer Verbindungen zur Qualitätskontrolle von Propolis“. Betreut von Prof. Dr. Klaus Lösche und Martin Linkogel erhielt sie 1.000 Euro. Den zweiten Preis teilen sich Heike Gruber und Nina Radtke – sie erhalten jeweils 500 Euro. Die Absolventin des Masterstudiengangs Bio-Analytik, Heike Gruber, stieg mit ihrer Arbeit in die Grundlagenforschung der Kalkalge Emiliania Huxleyi ein. Prof. Dr. Stephan Frickenhaus und Dr. Klaus Valentin betreuten sie bei ihrer Arbeit an einem Verfahren, Genabschnitte in diese Algenart einzuschleusen, um andere Gene „auszuschalten“ und darüber die Erbinformation zu entschlüsseln. Die „Bilanzierung und Optimierung der Schlammbehandlung der Kläranlage Emmerich am Rhein“ – so lautete das Abschlussthema von Nina Radtke. Die Absolventin des Diplomstudiengangs Versorgungs- und Anlagenbetriebstechnik wurde betreut von Prof. Dr. Dieter Lompe und Dr. Julia B. Kopp.

„Auch in diesem Jahr spiegeln die ausgewählten Arbeiten wieder das „hohe Niveau der Hochschule wieder“, so Prof. Dr. Ulrich Sander. Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. lobte die vier Ausgezeichneten während des traditionellen Gästeabends im Historischen Museum. Nach der Preisverleihung skizzierte der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Josef Stockemer, vor den rund 60 Gästen noch die Entwicklung der Hochschule. Ministerialdirigent Carsten Mühlenmeier, der die Abteilung Hochschulen im Niedersächsischen Wissenschaftsministerium leitet, beleuchtete in seinem Vortrag, wie die Forschung ein Wettbewerbsfaktor für die Region sein kann.

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