Abschlussveranstaltung der Wasserakademie 2011 – 15. Februar um 12 Uhr

Wie sehr steigt der Meeresspiegel, wenn das Polareis schmilzt, was ist „virtuelles Wasser“ und wie finden Segler ihren Weg über den Pazifik? Mit solch unterschiedlichen Fragen rund um das Element „Wasser“ beschäftigten sich über 100 Bremerhavener Oberstufenschüler in den vergangenen Wochen. Im Rahmen der ersten „Wasserakademie“ boten wissenschaftliche Einrichtungen der Pier der Wissenschaft in Bremerhaven Experimente, Projekte und Einblicke in die nasse Materie. Am 15. Februar präsentieren sie nunmehr ihre Ergebnisse. Um 12 Uhr führt Moderator Jens Schnieders, bekannt von Radio Bremen 4, durch das Programm in der Aula des Schulzentrums Geschwister Scholl in Bremerhaven. Interessierte sind herzlich Willkommen. Der Eintritt ist frei.

Nach dem gemeinsamen Auftakt im CineMotion Kino Bremerhaven, der mit einem einstündigen Film Geschmack auf das Themenfeld machen sollte, haben die Jugendlichen an drei aufeinanderfolgenden Tagen Projektarbeiten durchgeführt. Im Deutschen Schiffahrtsmuseum, im Klimahaus, im Zoo am Meer, im Historischen Museum, in der PHÄNOMENTA, im Alfred-Wegener Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Hochschule Bremerhaven standen Experimente, Forschungsarbeiten und Pionierarbeiten auf dem Programm. Auf Handouts werden die Ergebnisse bei der Abschlussveranstaltung nunmehr gezeigt. Darüber hinaus bringen Schüler ein Theaterstück, welches während der Wasserakademie eingeübt wurde, auf die Bühne und ein Film gezeigt, der während der gesamten Projektzeit gedreht wurde. Außerdem werden die Vertreter der Einrichtungen für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

Ausgangspunkt der Wasserakademie ist die seit 2005 seitens der Pier der Wissenschaft angebotene „Sommerschule Wasser“ für die vierte Klasse. Erstmalig wurde das Konzept nun für die Jahrgangsstufe 11 weiterentwickelt in Form der „Wasserakademie“. In Zusammenarbeit mit acht der insgesamt 18 wissenschaftlichen Institutionen des Netzwerks der Pier der Wissenschaft, konnten die Schüler mit Wissenschaftlern, Museumspädagogen, Lehrern und Fachkräften arbeiten und Wissen aus Praxis und Theorie erlernen. Insgesamt beteiligten sich neun Oberstufenklassen an dem neuen Projekt.

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