BWL- Studentinnen helfen, Integrationskurse bedarfsgerechter zu gestalten

Caroline Rogalla, Damaris Ludwig, Heike Bremer (Geschäftsführerin PädZ), Robert Rezmer (Geschäftsführer PädZ), Mary Mwangi und Denise Donaldson
Caroline Rogalla, Damaris Ludwig, Heike Bremer (Geschäftsführerin PädZ), Robert Rezmer (Geschäftsführer PädZ), Mary Mwangi und Denise Donaldson
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Fast 11.000 Einwohner Bremerhavens besitzen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Das Pädagogische Zentrum Bremerhaven (PädZ) unterstützt sie bei der Integration und bietet unter anderem die im Zuwanderungsgesetz vorgeschriebenen Integrationskurse an. Doch wie gut helfen diese Kurse eigentlich bei der Integration? Können Lernerfolg und Teilnehmerzahl noch verbessert werden? Diesen Fragen gingen Denise Donaldson, Damaris Ludwig, Mary Mwangi und Caroline Rogalla, Studentinnen der Hochschule Bremerhaven im Studiengang Betriebswirtschaftslehre, auf den Grund. Unter Anleitung von Prof. Dr. Wolfgang Lukas führten sie eine Teilnehmerzufriedenheitsanalyse durch, bei der die Kursteilnehmer neben den Kursinhalten auch die Arbeit der Dozenten und die Qualität der Unterrichtsräume bewerten konnten.

In aller Kürze lässt sich das Ergebnis so zusammenfassen: Das PädZ leistet bei den Integrationskursen sehr gute Arbeit. Das detaillierte Feedback der Teilnehmer hilft der Geschäftsführung unter Heike Bremer und Robert Rezmer, einzelne Punkte noch zu verbessern. Mithilfe des Fragebogens wollen die Mitarbeiter des PädZ auch in Zukunft die Kurse evaluieren und gegebenenfalls nachbessern.

„Es war wirklich nicht einfach einen Fragebogen für unsere Zielgruppe zu entwickeln“, so Damaris Ludwig. Sprachprobleme seien die Regel und es habe unter den Befragten auch einige Analphabeten gegeben. „Teilweise haben wir die Fragen mit selbstgefertigten Zeichnungen und Grafiken verdeutlicht“, erklärt Frau Ludwig. Die vier Studentinnen freuten sich über den Einblick in einen zukunftsrelevanten Bereich und fühlen sich nun auf die Zusammenarbeit mit Migranten im Berufsleben vorbereitet. Mit ihrem Projekt konnten sie sich nicht nur beruflich weiter qualifizieren, sondern gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag für die bessere Integration von Migranten leisten.

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