Fritz-Kling-Stiftung bringt den Stein ins Rollen: Erste Deutschlandstipendien gesichert

Stephan Schulze-Aissen (stellvertretender Vorsitzender der Fritz-Kling-Stiftung) , Prof. Dr. Dieter Fütterer (Mitglieder im Kuratorium der Fritz-Kling-Stiftung), Friedrich Wilhelm Schulze (Vorsitzender der Fritz-Kling-Stiftung) und der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Josef Stockemer besiegeln die Deutschlandstipendien.
Stephan Schulze-Aissen (stellvertretender Vorsitzender der Fritz-Kling-Stiftung) , Prof. Dr. Dieter Fütterer (Mitglieder im Kuratorium der Fritz-Kling-Stiftung), Friedrich Wilhelm Schulze (Vorsitzender der Fritz-Kling-Stiftung) und der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Josef Stockemer besiegeln die Deutschlandstipendien.
Quelle: Hochschule Bremerhaven, Kai Martin Ulrich

Jetzt kann es losgehen: Die Fritz-Kling-Stiftung steht als erster Förderer des Deutschlandstipendiums an der Hochschule Bremerhaven fest. Vom kommenden Wintersemester an können sich zwei Studierende über eine Unterstützung in Höhe von 300 Euro monatlich freuen. Das Besondere an dieser Art der Förderung: Der Förderer bezahlt nur die Hälfte – die andere Hälfte kommt vom Bund. „Man kann so mit relativ geringen Mitteln eine Menge erreichen“, so Prof. Dr. Dieter Fütterer, Mitglied im Kuratorium der Fritz-Kling-Stiftung. Vorbildliches Engagement im wahrsten Sinne des Wortes: Nach dem Willen von Prof. Dr. Josef Stockemer sollen weitere Geldgeber diesem Vorbild folgen.

Bis zu 0,45 Prozent der Studierenden in Deutschland können nach dem Willen der Bundesregierung schon dieses Jahr in den Genuss des Deutschladstipendiums kommen. An der Hochschule Bremerhaven können daher bis zu 13 Stipendien vergeben werden. Langfristig sollen bundesweit acht Prozent gefördert werden, für die Hochschule sind das mehr als 200 Studierende– wenn sich denn genügend Förderer bereit erklären, die vergleichsweise geringe Summe von jeweils 1.800 Euro zu spenden. „Mit einem kleineren Betrag ab 100 Euro kann sich aber auch Jeder an einem Fonds beteiligen, aus dem dann ein Stipendium vergeben wird“, erklärt Prof. Stockemer.

300 Euro im Monat für herausragende Leistungen – das kann für die Hochschule ein wichtiger Vorteil im Ringen um die besten Studienanfänger sein. Davon profitiere letztlich auch der Wirtschaftsstandort Bremerhaven, betont der Rektor. „Wer das Deutschlandstipendium an der Hochschule unterstützt, kann nicht nur das Studium eines jungen Menschen positiv erleichtern. Er knüpft auch Kontakte zu den Führungskräften von morgen und trägt dazu bei, engagierte und leistungsstarke junge Leute in der Region zu halten.“

Der Kontakt zu den Studierenden ist auch für die Vorsitzenden der Fritz-Kling-Stiftung, Friedrich Wilhelm Schulze und Stephan Schulze-Aissen, ein wichtiger Aspekt. Es mache einfach Spaß, die jungen Leute bei ihrer Entwicklung zu begleiten so Stephan Schulze-Aissen. Bereits seit zehn Jahren unterstützt die Stiftung besonders begabte Studierende mit einem Stipendium in Höhe von 300 Euro. „Jetzt können wir mit derselben Summe gleich zwei Studenten fördern“, freut sich Schulze-Aissen.

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