Social Media in der Logistik – Hochschulprofessorin veröffentlicht Ergebnisse der Trendstudie

In den vergangenen Jahren wurden Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. vor allem professionell von Firmen genutzt, die Konsumgüter wie Schokoriegel, Jacken oder Schuhe anbieten. In der Speditions- und Logistikbranche hielten sich bislang viele Akteure zurück. Dies ändert sich nun, wie die Trendstudie „Nutzung von Social Media in der Speditions- und Logistikbranche“ aufzeigt. Prof. Dr. Heike Simmet, Marketingprofessorin an der Hochschule Bremerhaven, erhob die Daten gemeinsam mit Studierenden der Deutschen Außenhandels- und Verkehrs-Akademie in Bremen. Über 300 Unternehmen beteiligten sich m Sommer 2011 an einer Onlineumfrage. In erster Linie beantworteten Führungskräfte der Speditions- und Logistikbranche die Fragen rund um „Social Media in der Speditions- und Logistikbranche“.

Der Studie ist zu entnehmen, dass sich Social Media-Plattformen nach Ansicht der befragten Unternehmen vor allem als Instrument zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit (69,8%) eignen. Zudem werden Potentiale in der Optimierung des Kundenbeziehungsmanagements gesehen (54%). Genannt wurden auch ein verbessertes Marken- und Produktimage sowie die Akquise von Neukunden (43,5%). Bislang noch unterschätzte Anwendungsfelder der Kommunikation in Echtzeit zur Verbesserung des Kundenservices und die Entwicklung neuer Produkte/Dienstleistungen bis hin zur Erschließung neuer Geschäftsfelder werden nach Ansicht der Professorin die Diskussionen über Social Media in der kommenden Zeit bestimmen. „Angesichts des bestehenden Fachkräftemangels in der Logistikbranche halte ich die Nutzung von Social Media vor allem für das Personalrecruiting und für das Employer Branding als unerlässlich. Das Netzwerk XING, aber auch Facebook und Twitter können zu diesem Zweck sehr erfolgswirksam eingesetzt werden“, so Prof. Simmet.

Eine Kurzfassung der Studie steht zum Download bereit unter heikesimmet.wordpress.com/2011/11/06/social-media-in-spedition-und-logistik

Weitere Informationen zur Studie sind erhältlich unter www.lmm.hs-bremerhaven.de oder bei Prof. Dr. Simmet unter hsimmet@hs-bremerhaven.de

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