Studierende der Hochschule Bremerhaven erarbeiten „Zeitschrift der Straße“ mit

Cover der ersten Zeitschrift der Straße
Cover der ersten Zeitschrift der Straße
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Am 2. Februar kommt das erste Straßenmagazin für Bremen und Bremerhaven auf den Markt. Studierende der Hochschule Bremerhaven produzieren und vermarkten gemeinschaftlich mit Studierenden der Hochschule für Künste Bremen sowie dem Verein für Innere Mission in Bremen und der Gesellschaft für integrative soziale Beratung und Unterstützung (GISBU) in Bremerhaven die „Zeitschrift der Straße“. Ziel der „Zeitschrift der Straße“ ist es, Realität, Lokalität und Vitalität zu vermitteln. Dabei beruhen die Schlagzeilen auf Beobachtungen der Straßen Bremens und Bremerhavens. Darüber hinaus zeichnen überraschende Themen und Perspektiven, gepaart mit einem innovativen Design das neue Medium aus.

Anders als in anderen Großstädten gab es bisher kein eigenes Medium dieser Art im Land Bremen. Zwar werden der Berliner Straßenfeger und der Hannoveraner Asphalt verkauft, aber es fehlt dabei der lokale Bezug. Deshalb haben Studierende des Studiengangs Cruise Industry Management der Hochschule Bremerhaven bei der Konzeption darauf geachtet, dass die Themen aus den Straßen direkt ins Blatt kommen.

Verkauft werden wird die neue Zeitschrift vor allem durch Menschen, die von Wohnungslosigkeit oder sozialer Not betroffen sind. Für sie ist der Verkauf von Straßenzeitungen oft eine der wenigen Möglichkeiten, eine Tätigkeit auszuüben und so in Kontakt mit der Gesellschaft zu bleiben und ein kleines Einkommen zu erzielen. 50% des Verkaufspreises behalten die Verkäufer.

In dem Projekt steckt ein enormes Potenzial: Mit einer Auflage von 22.000 Exemplaren pro Ausgabe können nachhaltig 70 Straßenverkäufer beschäftigt werden. Darüber hinaus sendet die Zeitschrift, für die Studierende in Hochschulen und wohnungslose Menschen zusammenarbeiten, ein ermutigendes Signal aus und Studierende und Lehrende werden verstärkt für soziale Probleme sensibilisiert.

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