Wettbewerb „Cum Laude“ – Cruise Industry Management der Hochschule Bremerhaven im Finale

„Wo sind die besten Studiengänge in Deutschland?" – diese Frage stellte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft denjenigen, die es wissen müssen: Studierenden. Mit dem Studiengang Cruise Industry Management hat sich die Hochschule Bremerhaven jetzt im Wettbewerb „Cum laude“ für das Finale in Berlin qualifiziert. Von den eingereichten 82 Vorschlägen überzeugten neun Studiengänge die überwiegend mit Studierenden besetzte Jury.

Neben der Hochschule Bremerhaven haben sich noch die RWTH Aachen mit dem Studiengang „Medizin" (Staatsexamen), die Zeppelin University Friedrichshafen mit dem Studiengang „Communication and Cultural Management" (B.A.), die Hochschule Fulda mit dem Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung" (B.A.), die Duale Hochschule Karlsruhe mit dem Studiengang „Unternehmertum" (B.A.), die Universität Passau mit dem Studiengang „Kulturwirtschaft" (B.A.), die Hochschule Reutlingen mit dem Studiengang „International Accounting and Taxation" (M.A.), die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit dem Studiengang „Maschinenbau" (B.Eng.) sowie die Universität Witten/Herdecke mit dem Studiengang „Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ (Staatsexamen) qualifiziert. Alle ausgewählten Studiengänge zeichnen sich durch besondere Lehr- oder Prüfungsformate aus, bereiten Inhalte im Curriculum neu auf, verschränken Theorie und Praxis besser und bieten den Studierenden insgesamt große Freiräume für individuelle Schwerpunktsetzungen.

Da die Einschätzung eines Studiengangs immer subjektiv ist, war für die Jury vor allem eine gute und nachvollziehbare Begründung wichtig. Dabei spielten ausschließlich Kriterien eine Rolle, die sich direkt aus dem Aufbau des Studiengangs ergeben, wie zum Beispiel gute Studierbarkeit, Strukturierung des Studiums, zeitliche Koordination des Lehrangebots oder innovative und vielfältige Lehr-/Lernformate, Freiräume für individuelle Akzentsetzungen oder fachliche Vertiefungsmöglichkeiten und geeignete Mobilitätsfenster.

„Diese neun Studiengänge haben deutlich gezeigt, dass es mit Kreativität und Flexibilität möglich ist, innovative und zeitgemäße Studiengänge zu gestalten“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Dies gelingt insbesondere dort, wo Studierende und Lehrende ihren Studiengang gemeinsam und fortlaufend weiterentwickeln.“ Darüber hinaus sei es den Studierenden wichtig, ernst genommen zu werden und Möglichkeiten zu haben, eigene Ideen ins Studium einzubringen.

Insgesamt ist der Wettbewerb mit drei Auszeichnungen für die besten Studiengänge dotiert:
Summa cum laude – 3.000 Euro
Magna cum laude – 2.000 Euro
Cum Laude – 1.000 Euro
Das Preisgeld geht an die Fachschaft, die den Studiengang vorgeschlagen hat.

Die Finalisten sind nun aufgerufen, sich der Jury und der Öffentlichkeit im November zu präsentieren. Studierende und die Studiengangsverantwortlichen sind hier gefragt, dem Publikum und der Jury in einer kurzen Präsentation darzustellen, warum ihr Studiengang besonders lobenswert ist.

Mehr zum Wettbewerb ist zu finden unter www.stifterverband.de/cum-laude

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