Hein Mück auf Promotion-Tour – Studentinnen vermarkten Maskottchen der Seestadt

Plakat Hein Mück
Plakat Hein Mück
Quelle: Franziska Krug, Luise Migdal, Stefanie Steinborn, Kathrin Schleich und Juliane Thiess

Gab es Hein Mück wirklich? Oder aus welcher Feder stammt die Figur? Um den Matrosen mit dem Schifferklavier ranken sich viele Mythen. Doch er ist Kult und Maskottchen der Seestadt. Um Hein Mück auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannter zu machen, rühren fünf Studentinnen der Hochschule Bremerhaven jetzt die Werbetrommel. Franziska Krug, Luise Migdal, Stefanie Steinborn, Kathrin Schleich und Juliane Thiess studieren (International) Cruise Industry Management an der Hochschule Bremerhaven. Dort lernen sie unter anderem Freizeitangebote wie Kreuzfahrten strategisch zu vermarkten. Hein Mück haben sie ihre Abschlussarbeit gewidmet. Er ist sozusagen das Gesellenstück der angehenden Managerinnen.

„Wir sind unserem Ziel, Hein Mück als Stadtmaskottchen Bremerhavens und Wahrzeichen der Seestadt zu etablieren und auch über die Grenzen der Seestadt hinaus bekannter zu machen, wieder einen Schritt näher gekommen“, so Franziska Krug. Im Rahmen ihres Abschlussprojekts hat die Gruppe eine Marketingkampagne für den lebenslustigen Seemann entwickelt. So konzipierten und organisierten die Fünf unter anderem eine eigene Ausstellung im Historischen Museum Bremerhaven. Unter dem Slogan „Hein Mück: Ein starkes Stück Bremerhaven - Auf den Spuren eines Stadtmaskottchens“ gibt sie von Dienstag, den 27. März, bis Freitag, den 20. April, im Café des historischen Museums in Bremerhaven Auskunft über den biographischen Hintergrund und die Mythen, die sich um die Herkunft des Stadtmaskottchens ranken. Darüber hinaus informiert die Sonderausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr auch über die Etappen seines Werdegangs als Wahrzeichen Bremerhavens auf dem Weg zur Identifikationsfigur für die Bürger.

Neben der Sonderausstellung beinhaltet die Vermarktungsstrategie auch eine ansprechende Seite bei facebook. Zudem reist die 1,60 Meter große Fiberglasfigur derzeit auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Astor“ sehr komfortabel und bietet zugleich Spaß für die Passagiere, die ihn anmalen dürfen. Auf dem Kreuzfahrtschiff wirbt Hein Mück rund um Südamerika für die Hafenstadt. Das gehört alles zur Vermarktungsstrategie der Studentinnen, denen Hein Mück mittlerweile richtig ans Herz gewachsen ist. „In freudiger Erwartung sehen wir nun unserem Abschlussevent entgegen, bei dem wir die Hein Mück-Figur von der MS Astor im Columbus Cruise Center am 19. Mai willkommen heißen“, so die Studentinnen.

In ihrer Arbeit stehen die fünf Studentinnen in der Tradition ihrer Kommilitonen. Denn 2010 führten Studentinnen der Hochschule eine Umfrage unter Bremerhavenern durch. Es sollte ein Stadtmaskottchen gefunden werden. Hein Mück war erste Wahl. Die Dorumer Künstlerin Sybille Harder gestaltete dann den Matrosen als 1,60m große Figur aus Fiberglas, in musizierender Pose. Die Figur kann bei der Hochschule Bremerhaven als weißer Rohling erworben und individuell bemalt werden.

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