Wasserakademie mit 50000 Euro vom Stifterverband der deutschen Wissenschaft prämiert

Hochschule Bremerhaven

Bremerhaven und Bremen zählen zu den Gewinnern des Wettbewerbs "Stadt der Wissenschaft - Finale". Mit jeweils 50.000 Euro fördert der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft die eingereichten Projekte "Wasserakademie" und "Science Clips". In der Seestadt steht dabei das nasse Element im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Partnern wie dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, dem Deutschen Schiffahrtsmuseum, dem Klimahaus, dem Zoo am Meer und dem Historischen Museum organisiert das Team der Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Bremerhaven für Oberstufenschüler verschiedenste Angbote rund um das Thema Wasser. Die Themen reichen von der Orientierung auf See, über das Schmelzen von Eis und die Hochseefischerei bis zur Meerwasserentsalzung und dem Klimawandel.

Unter dem Motto "Initiativen, die bewegen" hatte der Stifterverband all jene Städte zur finalen Wettbewerbsrunde eingeladen, die sich in den vergangenen sieben Jahren für den Titel "Stadt der Wissenschaft" beworben hatten. Sie hatten nun erneut die Gelegenheit, Ideen vorzustellen, mit denen sie Wissenschaft und Bildung in ihrer Stadt stärken können. Die Jury suchte originelle Projekte, die einen klaren Bezug zur Stadt haben und die Bürger mit einbeziehen. Dabei legte sie besonderen Wert auf ein starkes Partnernetzwerk sowie die Einbindung in die Stadtentwicklung. 23 Städte waren dem Aufruf gefolgt und hatten sich mit insgesamt 31 Projekten beworben.

„Ich freue mich für Bremerhaven, dass sich unsere Seestadt nach 2005 im Finale „Stadt der Wissenschaft“ noch einmal durchgesetzt hat und mit diesem interessanten Projekt mit zu den Gewinnern des Bundeswettbewerbs gehört“, sagt dazu Oberbürgermeister Melf Grantz.

Kernidee der Bremerhavener Wasserakademie ist es, Schülerinnen und Schüler mit dem Standortfaktor Wasser sowie dem maritimen Wissenschafts- und Wirtschaftsbereich vertraut zu machen. „Für die Hochschule Bremerhaven ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig insbesondere für die MINT-Fächer am Hochschul- und Wirtschaftsstandort zu begeistern“, sagte Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven.

Durch die Einbeziehung der Inhalte in den regulären Unterricht sei in hohem Maß gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv an den Themen teilnehmen, so OB Grantz. Unter anderem forschen die Jugendlichen vor Ort mit den Wissenschaftlern und werten die Ergebnisse anschließend aus. Ziel des Projektes ist, Bremerhavener Schülerinnen und Schülern frühzeitig die beruflichen Möglichkeiten des maritimen Standortes zu zeigen und fundiertes Fachwissen zu vermitteln. OB Grantz: „Wasser ist ein beständiger Faktor in Bremerhaven – von der Fischwirtschaft und der Meerestechnik über die Offshore-Windenergie bis zum Tourismus. Das Projekt beschäftigt sich mit dem zentralen Thema unserer Stadt. Die Entscheidung der Jury und die Auszeichnung zeigen, dass die Entscheidung für dieses Thema genau richtig war.

Am 4. Juni 2012 präsentieren sich die zehn Städte mit ihren Projekten nun auf dem Wissenschaftssommer in Lübeck, der "Stadt der Wissenschaft 2012". Die Stadt Lübeck zeigt als Titelträgerin, wie sie den Schwung des Jahres nutzt und Impulse setzt, die auch über das Jahr 2012 wirken.

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