Schüler erkunden mit der Hochschule Bremerhaven die Zukunft

Schüler der Gaußschule II zusammen mit ihrer Schulleiterin Sabine Martens und den Studierenden der Hochschule Bremerhaven
Schüler der Gaußschule II zusammen mit ihrer Schulleiterin Sabine Martens und den Studierenden der Hochschule Bremerhaven
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Wie sieht die Zukunft aus – mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Wissenschaftler an der Hochschule Bremerhaven, sondern auch Schüler der Gaußschule II. In einem gemeinsamen Projekt mit zwei Studierenden haben sie an der Hochschule am Meer ihre Ideen für die Zukunft der Logistik und die der Kommunikation entworfen. Das Projekt unter dem Motto „Raus aus den Klassenzimmern – rein in die Praxis“ läuft im Rahmen des 17. FOCUS Schülerwettbewerbs „Schule macht Zukunft“. Das Thema des Wettbewerbs lautet „Zukunft der Städte - demografisch, sozial, ökonomisch, ökologisch!“ mit der Frage „Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?“.

Sechs Wochen lang haben die 14 Schüler gemeinsam mit den beiden Studierenden Jesa Hareb und Janet Wintjen nach der Schule Ideen entwickelt und in eine Präsentation gegossen. „Es war spannend mit den Schülern zusammenzuarbeiten - als Studierende stellen wir oftmals direkt die Frage „Wie willst du das machen“, aber die Jüngeren erfinden innovatives Neues ohne über die Machbarkeit im Vordergrund“, so die Studierenden. Welche das im Detail sind wurde jetzt in der Science-Lounge der Hochschule erstmals gezeigt und muss sich noch zwei öffentlichen Runden im Rahmen des Wettbewerbs stellen. „Als Endpreis winkt eine Reise nach Peking“, sagt Heiko Lehn, Klassenlehrer der Neuntklässler.

„Für uns war es toll, in der Hochschule zu arbeiten“, sagt Arne Proft, der sich mit der Zukunft der Logistik und des Transports auseinander gesetzt hat. Fliegende Schiffe waren eine Idee der Schüler, aber auch Züge ohne Schienen und andere, realistische Einfälle – wenngleich fliegende Autos und schwebende Skateboards an die Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ erinnern, was auch nicht ganz unbeabsichtigt war. „Wir haben die Ideen überlegt, uns erkundigt und dann weitergedacht“, sagt Proft.

Das gilt auch für ihre Mitschüler, die sich mit der Kommunikation beschäftigt haben. Auch hier zeigt die Sammlung, dass die Pennäler durchaus in die Zukunft denken und Ideen haben oder aufgreifen, die derzeit tatsächlich bekannt werden. „Unsere Arbeit hier war sehr gut“, freut sich Christina Balk. So kam ihre Gruppe unter anderem auf Bluetooth-Freisprecheinrichtungen in Handschuhen und Ohrringen, Faxen per Smartphone und Videotelefonate, bei denen man nicht nur einem Film, sondern ein ganzes Hologramm des gegenüber sieht.

„Für die Schüler war das bislang ein sehr gutes Projekt“, sagt Lehrer Lehn. Zumal sie in Kontakt mit einer Einrichtung kämen, an die man in dem Alter noch überhaupt nicht denkt: die Hochschule. „Die Zusammenarbeit war sehr gut und wir sind dankbar für die gute Atmosphäre“, ergänzt er. Das Bundesfinale in Berlin sei eine gute Belohnung für das Engagement der Schüler, die in ihrer Freizeit gearbeitet haben.

Bis zu den Präsentationen arbeiten alle gemeinsam noch weiter an ihren Projekten. Den aktuellen Projektstand und weitere Informationen sind auf der Projektwebseite, unter gaus-hs-bremerhaven.tk im Internet zu erreichen.

 

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