Vortragsreihe Medizin und Technik: „Ekel ist okay“ am 26. Juni

Plakat Vortragsreihe "Medizin und Technik" am 26. Juni
Plakat Vortragsreihe "Medizin und Technik" am 26. Juni
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Was sind Grenzsituationen? Welche Wirkung haben negative Emotionen? Und gibt es Tabus in Medizin und Pflege? Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzt sich Dipl.- Berufspädagogin und Studienrätin Hiltrud Krey am 26. Juni auseinander. Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin und Technik“ referiert die gelernte Krankenschwester ab 18 Uhr in der Science-Lounge der Hochschule Bremerhaven. (Technikturm, Haus K, An der Karlstadt 8 in Bremerhaven). Der einstündige Vortrag steht unter dem Titel „Körperscham und Ekel- Grenzsituationen in Medizin und Pflege“.

Die Frage, was negative Gefühle, Affekte und Emotionen in Interaktion miteinander bewirken, hat Hiltrud Krey seit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester nachdrücklich beschäftigt. Ekel- und Schamgefühle stellen ein echtes Tabu in der Pflegearbeit dar. Deshalb stellt sich die Frage, wie mit diesen Gefühlen in Grenzsituationen umgegangen werden soll. Antworten auf diese Frage findet die Studienrätin in ihrem Buch „Ekel ist okay“. Sie zeigt den Umgang mit Emotionen mittels Gefühlsregulierung, Handlungssteuerung, und Gefühlsarbeit. In ihrem Vortrag möchte die Pädagogin Grenzsituationen in der Pflegearbeit darstellen, Grenzüberschreitungen erkennen und vor allem Lösungswege aus diesen Situationen finden.

Zur vorerst letzten Veranstaltung der Reihe „Medizin und Technik“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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