Lecker unser Klima schützen

Projektwoche in den Osterferien an der Hochschule Bremerhaven - Noch wenige freie Plätze verfügbar

Eine Ferienwoche der besonderen Art können interessierte Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klasse mit Migrationshintergrund und aus nichtakademischen Familien erleben. Unter dem Motto "FoodXperience" bieten Hochschule Bremerhaven und das Klimabüro für Polargebiete und Meeresspiegelanstieg des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, von Dienstag, 18. April, bis Freitag, 21. April ein vielseitiges Programm rund um Ernährung und Klimawandel Von 8 bis 14 Uhr machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Versuche aus dem Bereich Sensorik im Schullabor, ein Kochkurs im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost und weitere Exkursionen. Das Projekt wird finanziert von der Bürgerstiftung Bremerhaven. Interessierte müssen aber bei der Anmeldung ein Pfand von 20 Euro hinterlegen, das bei regelmäßiger Teilnahme am letzten Veranstaltungstag erstattet wird. Anmeldungen für die wenigen verfügbaren Restplätze sind bis Freitag, 31. März 2017 möglich unter nmetzler@hs-bremerhaven.de

Klimawandel ist ein sehr komplexes Thema, zu dem Schülerinnen und Schüler trotz verschiedener Projekte und der Verankerung im Lehrplan kaum einen Zugang finden. Szenarien von Überflutungen und Dürrekatastrophen erscheinen viel zu weit von der eigenen Lebenswirklichkeit entfernt. Mit dem Projekt "FoodXperience" setzen die beiden wissenschaftlichen Einrichtungen beim Thema Ernährung an und zeigen, wie jeder im Alltag ganz einfach einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Das gemeinsame Frühstück und Mittagessen sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm runden das Ferienprogramm ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen verschiedene Aspekte der klimafreundlichen Ernährung kennen und bekommen bei der Abschlusspräsentation am letzten Veranstaltungstag sie die Möglichkeit, ihren Familien ihre Ergebnisse vorzustellen.

Die letzte PISA-Studie hat gezeigt: Schülerinnen und Schüler im Bundesland Bremen haben noch immer dringenden Förderbedarf. Als Grund dafür wird der hohe Anteil an Personen mit Migrationshintergrund genannt, die, wie Kinder aus sozial schwachen Familien, etwa zwei Schuljahre hinter den deutschen Schülerinnen und Schülern aus wohlhabenderen Familien liegen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, ist es wichtig, gerade für diese Zielgruppe zusätzliche Förderangebote in außerschulischen Lernorten zu entwickeln.

Zurück zur Übersicht