Projekt Inn2POWER präsentiert sich auf der Offshore wind Energy 2017 in London

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Quelle: Interreg

Hochschule Bremerhaven erforscht Qualifizierung und Rekrutierung von Personal für die Offshore-Windenergie

Auf der Qualifizierung und Rekrutierung von Personal für die Offshore-Windenergie liegt im Projekt "Inn2POWER: Innovation to Push Offshore Wind Energy Regions" ein besonderer Fokus. Vertreten durch Prof. Dr. Wolfgang Lukas widmet sich die Hochschule Bremerhaven diesem Schwerpunkt in den kommenden 4 Jahren. Auf der Offshore Wind Energy 2017 in London präsentieren die Projektpartner des im Herbst 2016 gestarteten EU-Interreg-Projekt erstmals der breiteren Fachöffentlichkeit am Dienstag, den 6. Juni, um 16 Uhr am WAB Stand N-E20.

Insgesamt liegen dem Projekt, das mit 11 Partnern aus 5 Ländern bis Oktober 2020 umgesetzt werden soll, vier Schwerpunkte zu Grunde.

  1. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen bei der Entwicklung transnationaler innovativer Geschäftsmodelle und bei der Entwicklung von Innovationskooperationen unterstützt werden. Dabei wird insbesondere auf die Online-Firmensuchmaschine sowie auf Themen- und zielgerichtete transnationale B2B-Treffen mit Kooperationspartnern aus Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Belgien und den Niederlanden gesetzt.
  2. Es soll ein verbesserter Zugang zur Testanlagen und Infrastruktur geschaffen werden, u.a. durch eine Kartierung der europäischen Testinfrastruktur, Konzepte für einen verbesserten Zugang sowie Empfehlungen für kostengünstige Kooperationsmöglichkeiten in Häfen und gemeinsamen Logistikeinrichtungen.
  3. Die Qualifizierung soll systematisch aufgebaut werden durch die Entwicklung eines innovativen europäischen MBA-Kurses zum Thema "Wind Energy Management sowie durch die Unterstützung von KMU zur Verbesserung der Personalrekrutierung. Darüber hinaus sollen Informationspakete für Schulen das Wissen und Interesse an Offshore-Wind als potenzielle Karriere-Option erhöhen.
  4. Die Akzeptanz der Offshore-Windenergie und die politische Unterstützung sollen gesichert werden. Dazu werden die Vorteile und Leistungen des europäischen Offshore-Windsektors an unterschiedliche Zielgruppen und Geschäftspartner kommuniziert.

Das gesamt Projekt hat ein Budget von 5,5 Mio €, wovon die EU durch das Interreg Nordsee Programm 50% bezuschusst. Kontaktaufnahme möglich unter w.lukas@hs-bremerhaven.de

Weitere Informationen unter http://northsearegion.eu/inn2power/

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