Tüfteln und Werkeln an Motoren

Prof. Dr. Axel Bochert überreicht dem Erstplatzierten Philipp Tietjen und dem Zweitplatzierten Thomas Zwanzig die Siegerurkunden
Prof. Dr. Axel Bochert überreicht dem Erstplatzierten Philipp Tietjen und dem Zweitplatzierten Thomas Zwanzig die Siegerurkunden
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Philipp Tietjen gewinnt Wettbewerb für Motorenbau

Mit einer Drehfrequenz von 17,4 Hertz läuft der kleine Motor von Philipp Tietjen in diesem Jahr am schnellsten.  Zehn Stunden tüfteln hat sich für ihn gelohnt, denn der Student der Hochschule Bremerhaven ist der diesjährige Gewinner des hochschuleigenen Motorenwettbewerbs. Dafür erhält der Student der Anlagebetriebstechnik als Preis ein Multimeter, ein Ehrenticket für das Klimahaus Bremerhaven und eine Siegerurkunde von seinem Professor und Initiator des Wettbewerbs Prof. Dr. Axel Bochert. Und auch der Zweitplatzierte Thomas Zwanzig und der Drittplatzierte Marius Fokou Kenfack gehen nicht leer aus: Die zwei Studenten erhalten jeweils ein Ehrenticket für das Klimahaus.

„Ich persönlich habe mich noch nicht in meiner Freizeit mit dem Motorenbau beschäftigt. Aber jetzt wo ich das Multimeter gewonnen habe, fange ich vielleicht damit an“, erzählt Tietjen nach der Siegerehrung. Bereits zum fünften Mal stellten die Studierenden im Rahmen der Vorlesung „Wechselströme und Schaltungstechnik“ mit wenigen Teilen einen funktionsfähigen, wettbewerbstauglichen Motor her. Dabei erfordert die Aufgabe nicht nur Kenntnisse zur Theorie, sondern auch viel handwerkliches Geschick. Ausschließlich fünf Materialien stehen den Tüftlerinnen und Tüftlern dafür zur Verfügung: eine Grundplatte aus Holz, ein Kupferlackdraht, zwei Büroklammern, eine Batterie, ein Anschlusskabel und ein Neodym-Magnet.

Aber auch wenn nicht jeder am Ende einen Motor zusammengebaut bekommt, zählt für den Professor der Maritimen Technologien der Wille zum Forschen. „Ich möchte zur handwerklichen Arbeit an solchen Modellen animieren. Daher freut es mich, wenn Studierende Lust am Experimentieren haben und die Zeit dafür investieren “, so Prof. Bochert.

Nach der Preisverleihung geht das Brainstorming über den nächsten Wettbewerb auch schon los. „Vielleicht könnten wir nächstes Jahr mal einen Generator herstellen“, überlegen die Gewinner zusammen mit Prof. Bochert. Die Lust zum Forschen und Tüfteln ist nun auf jeden Fall geweckt.

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