Gemeinsamer Schritt für mehr Fachkräfte in sozialen Berufen

Bildungssenatorin Dr. Claudia Schilling (Zweite von links) freut sich über die Kooperation zwischen Dr. Uwe Lissau (Zweiter von rechts) von der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven und Prof. Dr. Antje Handelmann sowie Prof. Dr. Wolfgang Lukas, die den Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremerhaven erfolgreich gestartet haben.
Bildungssenatorin Dr. Claudia Schilling (Zweite von links) freut sich über die Kooperation zwischen Dr. Uwe Lissau (Zweiter von rechts) von der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven und Prof. Dr. Antje Handelmann sowie Prof. Dr. Wolfgang Lukas, die den Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremerhaven erfolgreich gestartet haben.
Quelle: Quelle: AWO Kreisverband Bremerhaven e.V.

Hochschule Bremerhaven und AWO Kreisverband arbeiten eng zusammen

Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bremerhaven e.V. setzt bei der Gewinnung neuer Fachkräfte große Hoffnungen in den neuen Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Bremerhaven. Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling betonte während der Mitgliederversammlung des größten Wohlfahrtsverbandes in der Seestadt: „Der Studiengang ist ein wichtiger Schritt, um den lokalen Fachkräftebedarf in den sozialen Berufen decken.“

Von Beginn an habe sich die Arbeiterwohlfahrt in die Entwicklung des Studiengangs eingebracht, erklärte Kreisverbandsvorsitzender Dr. Uwe Lissau: „Wir werden eng mit der Hochschule kooperieren. So können wir akademisches Wissen und praktische Erfahrung miteinander verzahnen.“ Senatorin Schilling stellte die jahrelange Tradition der Hochschule heraus, innovative Lehrangebote zu schaffen. Diese Erfahrung sei in das Konzept des Studiengangs eingeflossen – das gelte besonders für die intensive Einbindung der beruflichen Praxis in die Lernprozesse: „Mit einer Praxisintegration in jedem Studiensemester geht der Studiengang weit über das hinaus, was an anderen Hochschulen und in anderen Studiengängen durch ein einzelnes Praxissemester vorgesehen ist.“

„Im Grunde ist das ja schon fast ein duales Studium“, erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Lukas, der den Studiengang entwickelt und mit dem hohen Praxisanteil ein Alleinstellungsmerkmal gesetzt hat, den AWO-Mitgliedern. 60 Studierende haben nach seinen Angaben zum Wintersemester 2022/23 begonnen; es habe 480 Bewerbungen auf die 50 Studienplätze gegeben. Prof. Dr. Antje Handelmann führte aus, dass neben den akademischen Lerninhalten in allen Semestern Hospitationen und Projekte bei den Praxispartnern, unter anderem der AWO, integriert sind. Und dank einer Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse könnten die Studierenden auch an kommunikativen Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung arbeiten. Mehr Informationen zum Studiengang lesen Sie HIER.

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