Aufgaben

Weitere Aufgaben des Büros

Wie eingangs erwähnt ist das Büro für Gleichstellung die erste Anlaufstelle für Studierende und Angestellte in allen Belangen der Gleichstellung zwischen den Geschlechtern. Ein wichtiger Aufgabenbereich ist daher die direkte, persönliche Unterstützung Einzelner. Doch die Gleichstellungsarbeit an einer Hochschule umfasst noch viel mehr, denn die Frauenbeauftragten sind an verschiedenen Organisations- und Strukturprozessen sowie an Personalentscheidungen beratend beteiligt. Diese Beteiligung ist in zwei Landesgesetzen verankert: im Bremischen Hochschulgesetz (BremHG), das den wissenschaftlichen Bereich (Forschung, Lehre, Studium etc.) betrifft, und im Landesgleichstellungsgesetz (LGG), das den nicht-wissenschaftlichen Bereich (Verwaltung, Technik etc.) betrifft. Das Büro für Gleichstellung ist für beide Bereiche zuständig. 

Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:

  • Unterstützung der Frauenbeauftragten nach BremHG (Bremisches Hochschulgesetz) und LGG (Landesgleichstellungsgesetz) bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben
  • Gremienarbeit nach BremHG und LGG (z.B. Stellungnahmen und Vorschläge zur Hochschulpolitik, Beratung des Rektorats und des Personalrats bei der Mittelvergabe und bei Personalentscheidungen, regelmäßige Berichterstattung an den Akademischen Senat über die Gleichstellungsarbeit der Hochschule, Sitz im AStA etc.) 
  • strategische Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zum Abbau von geschlechtsbedingten Benachteiligungen und Belästigungen sowie zur Schaffung von Chancengleichheit in Hinsicht auf Karrieremöglichkeiten
  • Nachwuchsförderung von Frauen in der Wissenschaft sowie im nicht-wissenschaftlichen Bereich der Hochschule, z.B. durch die Begleitung von Berufungs- und Personalverfahren nach BremHG und LGG    
  • Vernetzung der Gleichstellungsarbeit an der Hochschule mit hochschulexternen Gleichstellungsstellen 

 

Abgrenzung zu anderen Anlaufstellen

In der Betriebsorganisation, der Personalentwicklung etc. werden „Gleichstellung“, „Diversity“ und „Inklusion“ zu immer wichtigeren Schlagwörtern. Obwohl alle drei Begriffe in ihrem eigentlichen Wortsinn ganz allgemein Chancengleichheit und den Abbau von Diskriminierung bezeichnen, haben sich in der Praxis unterschiedliche Zielgruppen herauskristallisiert: Während "Diversity" generell die Vielfalt von Menschen (z.B. hinsichtlich ihrer Merkmale ethnische Herkunft, Alter,  Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität) beschreibt, beschränkt „Inklusion“ sich auf die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen und „Gleichstellung“ auf Menschen verschiedenen Geschlechts.  

Daher stehen Ihnen auch an der Hochschule Bremerhaven unterschiedliche Stellen für unterschiedliche Anliegen zur Seite:

  • das Diversity Management für Anliegen der sozialen Vielfalt (ethnische Herkunft, Alter,  Behinderung, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität)
  • die Psychologische Beratungsstelle, wenn Ihre individuellen Probleme (z.B. Leistungsdruck, Depressivität, Partnerprobleme, Prüfungsängste, mangelndes Selbstwertgefühl) unlösbar erscheinenZudem sind

Zudem sind auf folgenden Seiten umfangreiche Informationen zum Studium zu finden:

hs-bremerhaven.de/Immatrikulations-_und_Pruefungsamt.html

www.bafoeg.bmbf.de

www.stipendienlotse.de