Schwerpunkte und Besonderheiten

Zielsetzungen und Besonderheiten

Im Studiengang Anlagenbetriebstechnik werden technische Anlagen zur Energieversorgung und Energiewandlung einschließlich der erforderlichen Hilfseinrichtungen behandelt. Schwerpunkt sind die Projektierung, der Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen. Neben den klassischen Energiewandlungsanlagen wie Verbrennungsmotoren, Gasturbinen und Dampfanlagen, werden auch jüngere Technologien wie z. B. die Nutzung der Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung betrachtet. Ausgebildet werden Ingenieurinnen und Ingenieure für einen zukunftweisenden Wirtschaftszweig. Die praxisorientierte Ausbildung und die fundierte Vermittlung wissenschaftlicher Methoden ermöglicht es den Absolventinnen Absolventen, in allen Bereichen der Anlagen- und Energietechnik selbstständig und erfolgreich national sowie international zu arbeiten.

Die im Studium enthaltenen umfangreichen Praktika und Übungen sorgen für eine zielorientierte Berufsbefähigung. Dabei wird in kleinen Gruppen unterrichtet. Neben Laborübungen an laufenden Maschinen sorgt insbesondere der Einsatz von Maschinensimulatoren für große Praxisnähe. So erhalten die Studierenden einen direkten Einblick in die praktischen Aufgaben und Lösungsansätze, die sie an der Hochschule durch eigene Versuche und Projektbearbeitungen vertiefen. Die Erfahrungen der Praxisphase sowie die Bachelorarbeit, die wiederum in Kooperation mit einem Industrieunternehmen angefertigt werden kann, runden die praxisorientierte Ausbildung ab. Neben der Vermittlung der ingenieurtechnischen Grundlagen und der Vertiefung in den Studienschwerpunkten werden Schlüsselqualifikationen wie Präsentationstechniken und Personalführung vermittelt. Diese werden durch spezielle Fachinhalte im Bereich von Ingenieursoftware, Fremdsprachen, Betriebwirtschaftslehre und Recht ergänzt.

 Der Studiengang zeichnet sich aus durch:

  • Dreieinhalb Jahre Vollzeitstudium mit hohem Praxisbezug
  • Abschluss mit dem Bachelor of Science (B.Sc.)
  • 15 Studienplätze pro Jahr
  • Unterrichtssprachen sind Deutsch (80%) und Englisch (20%)
  • Eine Praxisphase von sechs Monaten (Praxissemester)

Weitere Abschlüsse

In Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule Gdynia Maritime University in Gdingen (Polen) besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Studienaustausches einen vollwertigen polnischen Bachelorabschluss zusätzlich zum deutschen Abschluss zu erwerben. Die Hochschule Bremerhaven bietet den Absolventinnen und Absolventen darüber hinaus zur Vertiefung der wissenschaftlichen Qualifikation mehrere Masterstudiengänge an, wie z. B. "Process Engineering and Energy Technology" für die verfahrenstechnische Spezialisierung. Außerdem stehen für ABT-Absolventen weitere Masterprogramme an in- und ausländischen Hochschulen und Universitäten offen.