Schwerpunkte und Besonderheiten

Fotos: RAS-Technologie im Zentrum für Aquakulturforschung (ZAF) - M. Bögner, Alfred Wegener Institut (AWI) in Bremerhaven (links); Symbiodinium microadriaticum (Zooxanthellen) - B. H. Buck (Mitte); Impfung einer Tridacna gigas (Riesenmuschel) - B. H. Buck (rechts)

Der Bachelorstudiengang Biotechnologie und Marinen Ressourcen verfügt über zwei Vertiefungsrichtungen: die (1) „Marinen (Bio-) Ressourcen“ und (2) die „Bio-Analytik“. Beide Vertiefungen stehen für sich, zeigen aber sehr viele Überschneidungen. Hier wird im Studiumsverlauf die Bioanalytik auch an Beispielen der Marinen Ressourcen angewendet sowie werden die Marinen Ressourcen auch hinsichtlich ihrer biotechnologischen Nutzung identifiziert.  

Der Wirtschaftszweig „Marinen Ressourcen“ orientiert sich an den immer wichtiger werdenden Lebensraum Meer und seinen darin vorkommenden aquatischen (Bio-) Ressourcen und nutzt die Meeresbiologie als Basis. Hier wird neben Inhalten zur Ozeanographie und zur Marinen Flora & Fauna detailliert die wirtschaftliche Bedeutung von Aquakulturen, der Fischerei (aktiv/passiv) und weiterer aquatischen Quellen für Marine Ressourcen (Naturstoffe, Fouling-Organismen, etc.) beleuchtet, die sowohl mit technologischen, biotechnologischen als auch biologischen Inhalten sowie mit Managementthemen, wie integriertes Küstenzonenmanagement, GIS und Ökosystem-Tragfähigkeiten, gefüllt werden.

Der zweite Wirtschaftszweig beschäftigt sich mit der Bioanalytik und bereitet die Studierenden auf die rasante Entwicklung in der medizinischen, lebensmitteltechnologischen und biotechnologischen Diagnostik vor. Hier wird seit Jahren auf innovative Analyseverfahren gesetzt, die neben der klassischen Mikrobiologie hin zu innovativen Methoden der „Next Generation“ gehen, also Verfahren wie u.a. lab-on-a-chip oder MALDI-TOF.

Fotos: Unterwasserextraktion durch Forschungsaucher - NN (links); C. Harms (Mitte und rechts)
Fotos: Unterwasserextraktion durch Forschungstaucher - NN (links); Lab-on-the-chip-Technologie - C. Harms (Mitte); Moderner genetischer Fingerabdruck (PCR) - C. Harms (rechts)