Studiendarstellung

Der konsekutive Master-Studiengang Medizintechnik ist ein landesweiter und hochschulübergreifender Studiengang der Hochschule Bremerhaven unter Beteiligung der Universität Bremen, universitätsnaher Forschungseinrichtungen sowie regionaler medizinischer Partner.

Er besitzt ein vollständig neu konzipiertes Curriculum, in das Präsenzunterricht und Fernstudium ebenso wie neuartige Lehrformen integriert sind. Aktuelle und zukunftsfähige Inhalte, eine besondere Studienorganisation sowie ein hoher Vernetzungsgrad der wissenschaftlichen Einrichtungen im Land Bremen, der einen herausragenden Stellenwert in diesem Studiengang besitzt, sind die Alleinstellungsmerkmale des forschungsorientierten Master-Studiengangs.

Charakteristikum der Masterausbildung ist die Prozessorientierung, die Basis und Klammer für sowohl die technisch orientierten fachlichen Schwerpunkte Medizinische Apparatetechnik und Biosignalerfassung, Medizinische Prozessketten und Biomaterialien, Medizinische Signalverarbeitung und Visualisierung als auch den ökonomisch orientierten Schwerpunkt Gesundheitsökonomie darstellt. Der Prozessbegriff, der in der wissenschaftlichen Diskussion unabhängig vom Anwendungsbereich zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird insbesondere auf theoretischer Ebene vermittelt. Der Master-Studiengang vermittelt besonders begabten und interessierten Studierenden nach einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss weitergehende, wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden und Techniken zur Lösung medizinisch begründeter Problemstellungen unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte.

Die Absolventen sind qualifizierte wissenschaftlich-orientierte Ingenieure, die Kompetenzen zur selbständigen Lösung von Problemen in einem interdisziplinären Gebiet besitzen und diese zur Verbesserung ihrer Berufschancen in Unternehmen der medizintechnischen Industrie, in Kliniken sowie bei Dienstleistungsunternehmen im Bereich der medizinischen Anwendungen von Informationstechnologien ebenso nutzen können wie für wissenschaftliche Tätigkeiten in (universitären) Forschungseinrichtungen.