Hochschule Bremerhaven führt freiwillige Schnelltests zu den Prüfungen ein

Wurden beim Gesundheitsamt in die Durchführung von Selbsttests eingewiesen: Christina Cordes, Anna Lena Schomacker, Manuela Mahnke, Prof. Dr. 
Carsten Harms, Gudrun Zimmermann (von links nach rechts)
Wurden beim Gesundheitsamt in die Durchführung von Selbsttests eingewiesen: Christina Cordes, Anna Lena Schomacker, Manuela Mahnke, Prof. Dr. Carsten Harms, Gudrun Zimmermann (von links nach rechts)
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Erhöhter Schutz für Studierende und Prüfende

Prüfungen am heimischen Computer statt im Hörsaal: Was vor einiger Zeit undenkbar war, ist für viele Studierende inzwischen Realität geworden. Die aktuelle Situation zwingt viele Hochschulen dazu, ihre Klausuren in digitaler Form statt vor Ort anzubieten. Doch nicht immer ist eine Umstellung ohne weiteres möglich, beispielsweise wenn eine bestimmte Ausstattung für die Durchführung benötigt wird. Um in diesen Fällen das Infektionsrisiko für ihre Studierenden und Lehrenden so gering wie möglich zu halten, hat sich die Hochschule Bremerhaven für die Einrichtung eines Zentrums für Schnelltests entschieden.  Hier können sich die Studierenden und Prüfenden vor der Prüfung auf freiwilliger Basis testen lassen. Unterstützt wird sie dabei vom Bremerhavener Institut für angewandte Molekularbiologie (BIAMOL).

Bereits frühzeitig hat die Hochschule Bremerhaven auf ein hybrides oder digitales Lehrangebot umgestellt, um ihre Studierenden und Mitarbeitenden vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Um nun das Infektionsrisiko auch bei den wenigen anstehenden Präsenzprüfungen so gering wie möglich zu halten, hat die Hochschule bereits viele Maßnahmen veranlasst. So befinden sich während der Prüfung weniger Studierende in einem Raum und die Prüfungslänge wird reduziert. Auch die Bereitstellung von FFP-2 Masken gehört zum Konzept der Hochschule. Zusätzliche Sicherheit verspricht nun die Einführung freiwilliger Selbsttests. Federführend für die Einrichtung des Testzentrums ist  Professor Dr. Carsten Harms, Leiter des Bremerhavener Instituts für angewandte Molekularbiologie (BIAMOL) und Studiengangsleiter des Studiengangs Biotechnologie. „Für das BIAMOL ist dies ein guter Ansatz und eine großartige Gelegenheit, unsere langjährigen Forschungserfahrungen aus der Molekularbiologie für die Bewältigung der Coronakrise einzusetzen. Die Hochschule Bremerhaven kann dadurch ein positives Signal setzen, konstruktiv mit der Coronakrise umzugehen“, so Prof. Harms. Die Hochschule  wolle mit den angebotenen Tests sowohl ihren Studierenden als auch ihren Beschäftigten perspektivisch schrittweise wieder mehr Präsenz vor Ort ermöglichen.

Auch der neue Rektor der Hochschule Herr Prof Dr. Dr. Papathanasis steht dem neuen Testangebot positiv gegenüber. „Mit der Einführung von Schnelltest an der Hochschule Bremerhaven schaffen wir wieder ein Stück mehr Sicherheit für unsere Studierenden und unsere Mitarbeitenden. Zudem scheint dies eine Möglichkeit zu sein, dass wir im kommenden Semester eventuell wieder Labore in Präsenz anbieten können“, so Prof. Papathanasis.  Zusätzlich plane die Hochschule eine Corona-Fürsorge für alle Hochschulangehörigen, die gemeinsam mit den Betroffenen mögliche Lösungen nach einer Quarantäne sucht. „Wir streben somit eine ganzheitliche Betreuung an. Zudem haben wir als Hochschule eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und der wollen wir gerne gerecht werden“, so der neue Rektor weiter. Unterstützt und koordiniert werden alle Maßnahmen der Hochschule Bremerhaven seit November durch die Einrichtung der Stelle Krisenmanagement.

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