Studieren mit Beeinträchtigungen

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Diversity Tag 2021 an der Hochschule Bremerhaven beschäftigt sich mit inklusivem Lernen

Der Begriff Inklusion steht für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Auch die Hochschulen sind gefordert, damit Studierende mit Beeinträchtigungen im Studium keine Nachteile entstehen. Doch funktioniert das schon? Was bedeutet „inklusives Lernen“? Und was muss noch verändert werden, damit Inklusion an Hochschulen wirklich gelingen kann? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Hochschule Bremerhaven beim diesjährigen Deutschen Diversity Tag. Unter dem Motto „INKLUSION! Geht das wieder weg? NEIN!“ lädt die Servicestelle Chancengerechtigkeit am Dienstag, den 18. Mai um 9 Uhr alle Interessierten zu einer digitalen Talkrunde ein. Es diskutieren Stadtrat Uwe Parpart, Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis, Rektor der Hochschule Bremerhaven, Claudia Krieten von der AG Barrierefreiheit sowie Studierende über inklusives Lernen und Teilhabe für Studierende mit Beeinträchtigung. Moderiert wird die Veranstaltung von der Kanzlerin der Hochschule Bremerhaven, Dr. Helga Schiwek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen unter www.hs-bremerhaven.de/ddt.

Neben der öffentlichen Talkrunde gehören auch Workshops und Beratungsangebote exklusiv für Hochschulangehörige zum Programm. „Die Workshops sollen zur Sensibilisierung für die besonderen Bedarfe von Studierenden mit Beeinträchtigungen beitragen“, erklärt Organisatorin Claudia Krieten. „Auf diese Weise können wir ganz deutlich machen: Wir kümmern uns!“ Die Workshopthemen bilden die Vielfältigkeit von Inklusion ab. Interessierte Mitarbeitende und Studierende können sich in den Sessions mit Autismus im Hochschulbetrieb, psychischen Erkrankungen, der Kultur und Sprache tauber Menschen, Diversity und Inklusion sowie digitaler Lehre, Nachteilsausgleichen und Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Hörschädigung beschäftigen. Darüber hinaus stehen verschiedene Ansprechpartnerinnen und -partner der Hochschule in einstündigen Beratungsangeboten für Fragen zur Verfügung. Das vollständige Programm steht zum Download bereit.

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt hat die Hochschule bereits 2013 ein Zeichen gesetzt und sich öffentlich verpflichtet, Vielfalt unter den Hochschulangehörigen zu fördern. Unter dem Motto „Alle an Bord“ setzt sich die Servicestelle Chancengerechtigkeit dafür ein, dass Studierende und Mitarbeitende unabhängig von ihren Lebenslagen und sozialen Hintergründen chancengerechte Zugänge und Teilhabe an der Hochschule erfahren. Eine Vielzahl an Beratungs- und Unterstützungsangeboten steht bei Barrieren und Problemen zur Seite. Im vergangenen Jahr wurde darüber hinaus ein Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an der HS erarbeitet, an dessen Umsetzung jetzt intensiv gearbeitet wird. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen an der Hochschule.

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