Studierende der Hochschule Bremerhaven nach Unwetter im Katastropheneinsatz

Im Lage- und Führungszentrum des Studiengangs ISSM trainieren Studierende für den Krisenfall.
Im Lage- und Führungszentrum des Studiengangs ISSM trainieren Studierende für den Krisenfall.
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Unterstützung für Hilfsorganisationen in den Krisenregionen

Nach der Unwetterkatastrophe in Teilen Südwestdeutschlands vor zwei Wochen sind Studierende der Hochschule Bremerhaven als Helferinnen und Helfer in den Krisenregionen im Einsatz. Vor Ort unterstützen sie Hilfsorganisationen bei ihrer wichtigen Arbeit: dem Wiederaufbau der Infrastruktur und der Versorgung der Opfer. Wie sie im Krisenfall den Überblick behalten und gezielte Maßnahmen zur Bewältigung einleiten, haben sie während ihres Studiums im Masterstudiengang Integrated Safety and Security Management (ISSM) gelernt. Nun wollen sie in den betroffenen Gebieten dabei helfen, die Schäden für die Bevölkerung möglichst gering zu halten.

Die aktuellen Geschehnisse in Südwestdeutschland verdeutlichen, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte im Krisenfall sind. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig auf die enorme Bedeutung der Arbeit von Rettungs- und Einsatzkräften hinzuweisen. Unter Normalbedingungen gerät die Wichtigkeit der Arbeit von gut qualifizierten Einsatzkräften, Notfall- und Krisenmanagerinnen und -managern zuweilen aus dem Bewusstsein. Ohne professionelle Helferinnen und Helfer hätten die Unwetterereignisse noch mehr Opfer und noch größere Schäden nach sich gezogen“ so der Leiter des Studiengangs ISSM, Prof. Dr. Dominic Kudlacek.

Die professionelle Qualifizierung von Einsatzkräften ist das Ziel des Masterstudiengangs. Die Bereiche Notfall- und Krisenmanagement bilden ebenso wichtige Schwerpunkte des Studiengangs wie Psychologie von Stresssituationen und Führung unter Belastung. Studierende werden im Rahmen von Simulationen auf das Management entsprechender Schadenslagen vorbereitet. Dafür steht ihnen ein Übungs-Lage- und Führungszentrum zur Verfügung, welches in Hochphasen der Coronapandemie vom Krisenstab der Stadt Bremerhaven als Ausweichfläche genutzt wurde.

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